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Mindeststeuergesetz (MinStG)
Altenburg/Englisch/Benecke

Mindeststeuergesetz (MinStG)

Kommentar

1. Aufl. 2026

Print-ISBN: 978-3-504-20159-3

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Mindeststeuergesetz (MinStG) (1. Auflage)

1. Überblick

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§ 27 Abs. 2 Satz 1 MinStG definiert anerkannte steuerliche Zulagen als Steuergutschriften, soweit die jeweilige Steuergutschrift so ausgestaltet ist, dass sie innerhalb von vier Jahren ab Erfüllung der Anspruchsvoraussetzungen für die Gewährung der Zulage auf die Steuer angerechnet oder ausgezahlt wird und deren Gewährung nicht vom Bestehen einer Steuerschuld abhängt. Die Definition enthält keine weitergehenden materiellen Anforderungen an die Art der geförderten Aktivität oder die Qualität der angeschafften oder hergestellten Wirtschaftsgüter, sondern knüpft allein an die Mechanik der Gewährung der Zulage an. Diese mechanische Vorgehensweise folgt im Grundsatz aus der Anknüpfung an die internationale Rechnungslegung, bei welcher der Finanzmittelzufluss — d.h. der Forderungscharakter der Steuergutschrift — im Vordergrund steht, nicht eine inhaltlich-qualitative Bewertung der Ziele der Zulage.

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