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Mindeststeuergesetz (MinStG)
Altenburg/Englisch/Benecke

Mindeststeuergesetz (MinStG)

Kommentar

1. Aufl. 2026

Print-ISBN: 978-3-504-20159-3

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Mindeststeuergesetz (MinStG) (1. Auflage)

b) Konsolidierung der Investmenteinheit in dem Konzernabschluss eines Anlegers

aa) Konsolidierung von Investmenteinheiten ohne Teilfonds

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Wird eine Investmenteinheit in dem (fiktiven) Konzernabschluss eines Anlegers bzw. seiner obersten Muttergesellschaft konsolidiert, gehört sie für Zwecke des MinStG zur Unternehmensgruppe des Anle S. 1574 gers (§ 4 Abs. 1 Satz 1 MinStG). Gleiches gilt für die der Investmenteinheit nachgeschalteten Gesellschaften. Die Konsolidierung muss sich aus einem anerkannten bzw. zugelassenen Rechnungslegungsstandard ergeben (§ 7 Abs. 21 Nr. 1 bis 4 MinStG). Aus Sicht eines deutschen Anlegers bzw. seiner deutschen obersten Muttergesellschaft kommen als anerkannte Rechnungslegungsstandards vor allem IFRS (§ 7 Abs. 4 Nr. 1 MinStG) sowie HGB (§ 7 Abs. 4 Nr. 3 MinStG) in Betracht. Dementsprechend ist die Investmenteinheit nicht Teil der Unternehmensgruppe des Anlegers, wenn sie nicht in dem Konzernabschluss eines Anlegers konsolidiert wird.

13

Stellt der Anleger einen Konzernabschluss nach HGB auf, kann sich die Nicht-Konsolidierung eines Fondsvehikels aus § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB ergeben. Nach dieser Regelung fungieren offene inländische Spezial-AIF mit festen A...

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