Mindeststeuergesetz (MinStG)
1. Aufl. 2026
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II. In steuerlicher Gewinnermittlung erfasste Währungsgewinne und -verluste aus Differenzen zwischen funktionaler Währung für Zwecke der Rechnungslegung und steuerrechtlichen Zwecken (Abs. 1 Nr. 1)
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Die gesetzliche Regelung des § 23 Abs. 1 Nr. 1 MinStG adressiert asymmetrische Fremdwährungsgewinne und -verluste, die in der steuerlichen Gewinnermittlung entstehen und sich aus der Umrechnung von in funktionaler Währung für Zwecke der Rechnungslegung erfassten Sachverhalten in die funktionale Währung für steuerrechtliche Zwecke ergeben. Dabei entstehen asymmetrische Währungsgewinne und -verluste, wenn sich der zu einem nachfolgenden Abschlussstichtag zu verwendende Umrechnungskurs gegenüber dem zu einem vorangegangenen Abschlussstichtag verwendeten Umrechnungskurs geändert hat.
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Im obigen Beispiel (Rz. 36) betrifft dies die Forderung gegenüber Kunde C i.H.v. 500 US-Dollar (USD). Diese ist für Zwecke der steuerlichen Gewinnermittlung in den Brasilianischen Real umzurechnen. Zum Geschäftsjahresende 20X1 resultiert hieraus bei einem Kurs von 1 USD = 3 BR eine Forderung von 1.500 BR, zum Geschäftsjahresende 20X2 bei einem Kurs vo...