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Redaktionelle Empfehlung

News


SWK News //

Änderungen an IAS 1: Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig

Der IASB hat 31. Oktober 2022 Änderungen an IAS 1 Darstellung des Abschlusses: Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig verlautbart. Die Änderungen betreffen die Klassifizierung von Schulden als kurzfristige oder langfristige Schulden , die bestimmten Nebenbedingungen (Covenants) unterliegen. Die Europäische Union hat diese Änderungen am 19. Dezember 2023 übernommen. Die Änderungen sind anwendbar für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2024 beginnen.

SWI News //

FIT FÜR VIDA? | So bereiten Sie sich optimal vor!

Die Umsetzung des ViDA-Pakets (VAT in the Digital Age) wird einen Meilenstein in der digitalen Transformation der Mehrwertsteuer markieren. Dabei werden Unternehmen, insbesondere durch die Umsetzung der E-Rechnungs- und E-Reporting-Verpflichtung, vor zahlreiche neue Herausforderungen gestellt. Gleichzeitig bringt die Digitalisierung der Fakturierung längerfristig aber auch Chancen mit sich und kann den notwendigen Booster darstellen, um die Standardisierung und Automatisierung von Prozessen voranzutreiben.

SWK News //

FlexCo – Flexible Kapitalgesellschaft. Die neue Rechtsform!

Seit Jänner 2024 ist sie in aller Munde, die neue Rechtsform FlexCo – Flexible Kapitalgesellschaft! Sie trägt insbesondere den spezifischen Bedürfnissen von Gründer:innen und Startups Rechnung. Grundlage ist das Flexible-Kapitalgesellschafts-Gesetz (FlexKapGG). Soweit dieses Gesetz keine abweichenden Regelungen trifft, gelten die für eine GmbH anzuwendenden gesellschaftsrechtlichen Bestimmungen. Wir haben im Folgenden für Sie das aus steuerlich praktischer Sicht Wichtigste zusammengefasst.

ZVers News //

FINANZSTRAFRECHT | Verletzung von Meldepflichten nach dem VPDG

Nicht nur die Hinterziehung von Abgaben, sondern auch die Verletzung von auferlegten Pflichten kann für den Abgabepflichtigen zu finanzstrafrechtlichen Konsequenzen führen. Im Folgenden wird unsere Beitragsserie mit dem Verrechnungspreisdokumentationsgesetz fortgesetzt. Erfahren Sie daher anschließend, mit welchen Konsequenzen bei einer nicht fristgerechten, unterlassenen oder unrichtigen Meldung zu rechnen sind und ob eine unterlassene oder fehlerhafte Meldung mithilfe einer Selbstanzeige saniert werden kann.

SWI News //

DBA-RECHT | OECD-Vorschlag zur Besteuerung der Rohstoffindustrie

Am 16. November 2023 hat die OECD ein Diskussionspapier betreffend einer Abkommensbestimmung für Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Erkundung und Gewinnung von abbaubaren natürlichen Ressourcen veröffentlicht. Die Besteuerung der Tätigkeiten in diesem Sektor spielt für das Steueraufkommen von rohstoffreichen Nationen eine große Bedeutung. Der OECD-Vorschlag sieht eine sehr niedrige Schwelle für den Bestand eines Besteuerungsrechts auf Unternehmensgewinne und Dienstnehmereinkünfte vor und hat zudem einen sehr weiten Anwendungsbereich für Dienstleister des Rohstoffsektors!

Inhalte aus den Zeitschriften


Abo Aufsatz von Jan Dierk Becker und Dominik Reeb, ISR 4/2024, 117

Joint Ventures im verstärkten Fokus der Hinzurechnungsbesteuerung

Nach der Neuregelung des AStG im ATAD-UmsG und dem dazu veröffentlichten AEAStG stehen ausländische Joint Ventures deutscher Konzerne im verstärkten Fokus der Hinzurechnungsbesteuerung. Denn zum einen wird die Beteiligung eines unbeschränkt Steuerpflichtigen aus Sicht der Finanzverwaltung bereits dann mit den Beteiligungen anderer JV-Partner zusammengerechnet, wenn im JV-Vertrag Abstimmungen über die Modalitäten des (Hinzu-)Erwerbs oder der (Teil-)Übertragung der Anteile an der JV-Gesellschaft bzw. über die Finanzierung der JV-Gesellschaft getroffen werden. Da sich solche Regelungen wohl in den meisten JV-Verträgen finden, sollte der Kreis der ausländischen JV-Gesellschaften, die hiernach i.S.d. AStG „schädlich“ beherrscht werden, erheblich sein. Zum anderen sollen die Beteiligungen ausländischer JV-Gesellschaften dem inländischen z.B. 25 %-beteiligten JV-Partner stets in voller Höhe zuzurechnen sein, woraus sich wiederum eine deutliche Ausweitung des Anwendungsbereichs der Hinzurechnungsbesteuerung ergibt. Following the new regulation of the German Foreign Tax Act in the course of the implementation of ATAD in Germany and the associated application decree published by the German Federal Ministry of Finance, foreign joint ventures of German groups are increasingly in the focus of the German CFC rules. On the one hand, in the view of the German tax authorities, the participation of a resident taxpayer in the JV is already aggregated with the participations of other JV partners if agreements are made in the JV agreement on the modalities of the (additional) acquisition or (partial) transfer of the shares in the JV company or on the financing of the JV company. As such provisions are probably found in most JV agreements, the group of foreign JV companies that are „detrimentally“ controlled within the meaning of the German CFC rules should be considerable. On the other hand, the participations of foreign JV companies in potential CFCs should always be fully attributable to the domestic JV partner, e.g. with a 25 % stake, which in turn results in a significant expansion of the scope of application of the German CFC rules.

Abo Aufsatz von Xaver Ditz, ISR 4/2024, 117

Verrechnungspreiskorrekturen bei einer Produktionsverlagerung auf eine Schwestergesellschaft – Anmerkungen zum BFH-Urteil v. 9.8.2023

In seinem Urteil vom 9.8.2023 hat sich der BFH zu grundlegenden Fragen der Rechtsgrundlagen, der Korrektur von Verrechnungspreisen für Geschäftsbeziehungen zwischen Schwestergesellschaften und der Bestimmung von Verrechnungspreisen im Bericht der Produktion auseinandergesetzt. Ferner befasst sich der I. Senat erstmalig mit den Voraussetzungen einer Funktionsverlagerung gem. § 1 Abs. 3 Satz 9 AStG a.F. Der Autor stellt die wesentlichen Aussagen der Grundsatzentscheidung des BFH dar und unterzieht sie einer kritischen Würdigung. In its judgment of 9 August 2023, the Federal Tax Court dealt with fundamental questions on the legal bases, the adjustment of transfer prices for business relationships between sister companies, and the determination of transfer prices in the production report. In this decision, the First Senate of the Court also addressed for the first time the requirements for a transfer of functions pursuant to Sec. 1(3) sentence 9 of the German Foreign Tax Act. The author presents the key statements of the Court’s fundamental decision and subjects them to a critical appraisal.

Abo Aufsatz von Michael Schwenke, ISR 4/2024, 117

Anmerkungen zum BFH-Urt. v. 9.8.2023 – I R 54/19 aus Sicht von Herrn Dr. Michael Schwenke, BFH

Der Autor nimmt zu wesentlichen Aussagen der Grundsatzentscheidung des BFH I R 54/19 zu Verrechnungspreisen bei der Produktionsverlagerung ins Ausland Stellung und ergänzt den Beitrag von Ditz in diesem Heft. The Author comments on key statements oft he Federal Tax Court´s fundamental decision I R 54/19 on transfer pricing in the case of production relocation abroad and supplements the article of Ditz in this issue.

Abo Aufsatz von Robert Polatzky , Roland Nonnenmacher und Niklas Gallenschütz, ISR 4/2024, 117

„Von dem Wunsch geleitet“ - (Fast) ein Jahrzehnt vom Ende von BEPS 1.0 bis zum Multilateralen Instrument in Deutschland

Mit dem BEPSMLIAnwG rückt 10 Jahre nach Vorlage der BEPS-Abschlussberichte die Anwendung des MLI auf die erfassten deutschen DBA in Reichweite. Mit der tatsächlichen Anwendung des MLI in Deutschland ist voraussichtlich ab dem 1.1.2025 oder 1.1.2026 zu rechnen. Deutschland nutzt den multilateralen Ansatz des MLI allerdings nur geringfügig und hat in den vergangenen Jahren verstärkt auf bilaterale Abkommensverhandlungen gesetzt. Von den nur 14 deutschen, für das MLI angemeldeten DBA werden bis auf Weiteres aus verschiedenen Gründen lediglich neun mit dem BEPSMLIAnwG in das Regime des MLI überführt. Der vorliegende Artikel stellt die Historie der Umsetzung des BEPS-MLI in Deutschland dar, erläutert den mehrstufigen Prozess der MLI-Umsetzung in Deutschland und gibt einen Überblick über die an den erfassten DBA vorgenommenen Modifikationen. 10 years after the submission of the BEPS final reports, the BEPSMLI Application Act brings the application of the MLI to the German covered tax agreements (CTAs) within reach. It is expected that the MLI will be applied on the German CTAs as from 01/01/2025 or 01/01/2026. However, Germany only makes limited use of the multilateral approach of the MLI and has increasingly relied on bilateral agreement negotiations in recent years. Of the only 14 German DTAs registered for the MLI, for various reasons only nine will be transferred to the MLI regime with the BEPSMLI Amendment Act for the time being. This article outlines the history of the implementation of the BEPS-MLI in Germany, explains the multi-stage process of MLI implementation in Germany and provides an overview of the modifications made to the DTAs covered.