Steuerrecht einfach und praktisch verstehen und anwenden!
In der achten, überarbeiteten Auflage des Werks bleiben Sie im Steuerrecht auf dem aktuellsten Stand.
Die Anwendung von IFRS im Einzelabschluss gewinnt zunehmend an Bedeutung, da Unternehmen ihre Finanzberichterstattung auf internationale Standards ausrichten. In diesem Kontext beleuchtet der Newsbeitrag die aktuellen Entwicklungen in Österreich und Deutschland, einschließlich des Regierungsprogramms 2025-2029, der neuen Wahlrechte und der Diskussionspapiere von KSW und DRSC. Während IFRS eine höhere Transparenz und bessere Kapitalbeschaffung ermöglichen, werfen sie auch Fragen zur Balance zwischen internationaler Rechnungslegung und nationalem Gläubigerschutz auf. Welche Chancen und Herausforderungen die Einführung eines Wahlrechts zur IFRS-Anwendung mit sich bringt, erfahren Sie hier.
Am 21. November 2025 wurde die Regierungsvorlage zum steuerlichen Teil des Betrugsbekämpfungsgesetzes 2025 („BBKG 2025“) veröffentlicht. Darin ist unter anderem eine zwingende Umsatzsteuerbefreiung für zu Wohnzwecken vermietete “besonders repräsentative“ Immobilien vorgesehen. Gleichzeitig soll für den Vermieter das Recht auf Vorsteuerabzug in Zusammenhang mit diesen Immobilien abgeschafft werden.
Ab 2026 müssen Krypto-Dienstleister bestimmte Transaktions- und Nutzerdaten automatisch an die Finanzverwaltungen melden. Mit dem Crypto-Asset Reporting Framework (CARF) der OECD und der EU-Richtlinie DAC 8 wird der internationale Informationsaustausch über Kryptowerte massiv ausgeweitet. Die vermeintliche steuerliche Anonymität bei der Nutzung zentralisierter Plattformen ist dann weitgehend Geschichte - frühzeitiges Handeln und vollständige Dokumentation sind daher entscheidend.
Die Änderung des Bilanzstichtags für den Jahresabschluss einer GmbH ist nur dann rechtswirksam, wenn nicht nur der Gesellschafterbeschluss und die Anmeldung zum Firmenbuch, sondern auch die tatsächliche Eintragung im Firmenbuch vor Ablauf des dadurch entstehenden Rumpfgeschäftsjahres erfolgt.
Alljährlich sind zum Jahresende verschiedene steuerliche Gestaltungsüberlegungen anzustellen, wobei wir Sie bestmöglich unterstützen möchten. Damit Sie gut informiert sind, was Sie zum bevorstehenden Jahreswechsel beachten sollten, haben wir auch heuer wieder wesentliche steuerliche Hinweise sowie wichtige Neuerungen - mit Fokus auf den Unternehmensbereich - zusammengefasst.
Am 13.11.2025 hat sich das EU Parlament hinsichtlich Vereinfachungen der CSRD und CSDDD im Rahmen des Omnibus 1-Paketes geeinigt. Mit 382 Ja-Stimmen zu 249 Nein-Stimmen spricht sich das EU Parlament für regulatorische Änderungen aus.
(SWK) – Ende November wurde die Regierungsvorlage des Nachhaltigkeitsberichtsgesetzes (NaBeG; RV 300 BlgNR 28. GP) im Nationalrat eingebracht. Die Gesetzwerdung bleibt abzuwarten.
(SWK) – Der Ministerrat hat am 20. 11. 2025 mittels Umlaufbeschlusses drei Teile eines Betrugsbekämpfungsgesetzes 2025 beschlossen und die entsprechenden Regierungsvorlagen noch am selben Tag im Nationalrat eingebracht. Die geplanten Reformen sollen missbräuchliche Vorgehensweisen hintanhalten, zur Steuergerechtigkeit innerhalb des österreichischen Abgabensystems beitragen und zur nachhaltigen Sicherung der Staatseinnahmen und Konsolidierung des Bundesbudgets beitragen. Die Maßnahmen sollen im Jahr 2026 rund 270 Mio Euro an zusätzlichem Abgabenaufkommen generieren. Die parlamentarische Behandlung und die Gesetzwerdung bleiben abzuwarten.
(SWK) – In einem wegweisenden Urteil hat das Landgericht München am 11. 11. 2015, 42 O 14139/24, einen Rechtsstreit zwischen der GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) und OpenAI (dem Betreiber von ChatGPT) entschieden und festgestellt, dass OpenAI mit seinen KI-Sprachmodellen die Urheberrechte bekannter deutscher Künstler verletzt hat.
Erlass des BMF vom 24. 10. 2025, 2025-0.856.956, BMF-AV 2025/163.
In einer Anfragebeantwortung vom 26. 11. 2025 hat das BMF wie folgt Stellung genommen:
(SWK) – Am 18. 11. 2025 wurde die Regierungsvorlage (RV 294 BlgNR 28. GP) zum AbgÄG 2025 im Nationalrat eingebracht. Im Folgenden werden die wesentlichsten Änderungen im Vergleich zum Ministerialentwurf kurz und übersichtlich dargestellt.