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Mindeststeuergesetz (MinStG)
Altenburg/Englisch/Benecke

Mindeststeuergesetz (MinStG)

Kommentar

1. Aufl. 2026

Print-ISBN: 978-3-504-20159-3

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Mindeststeuergesetz (MinStG) (1. Auflage)

I. Vorliegen einer Währungsabweichung i.S.d. Abs. 1

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Weicht die Konzernabschlusswährung vom Euro ab, sind gem. § 97 Abs. 1 MinStG die Euro-Schwellenwerte des MinStG umzurechnen. Der Anwendungsbereich des § 97 Abs. 1 MinStG hängt demnach vom Tatbestandsmerkmal der Währungsabweichung ab, weshalb zunächst zu prüfen ist, in welchen konkreten Fallkonstellationen der § 97 Abs. 1 MinStG Wirkung entfaltet.

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Kommt es aus Sicht des MinStG zu einer Abweichung der Konzernberichtswährung vom Euro, kann es sich aus deutscher Perspektive nur um einen ausländischen Konzern handeln. Das bedeutet, dass eine ausländische oberste Mutter ihren Konzernabschluss in einer vom Euro abweichenden Konzernberichtswährung aufstellen muss. Denn würde es sich im Gegensatz dazu um eine deutsche oberste Mutter handeln, müsste sie ihren HGB- bzw. IFRS-Konzernabschluss rechnungslegungsübergreifend verpflichtend in Euro erstellen. Eine Währungsabweichung i.S.d. § 97 Abs. 1 MinStG könnte in diesem Fall nicht vorliegen. Aus deutscher Perspektive ist demnach festzuhalten, dass § 97 Abs. 1 MinStG nicht zur Anwendung kommen kann, wenn die oberste Mutter in Deutschland ihren Konzernabschluss aufstellt. Vielmehr bezieht sich der Anwendungsbereich ...

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