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Mindeststeuergesetz (MinStG)
Altenburg/Englisch/Benecke

Mindeststeuergesetz (MinStG)

Kommentar

1. Aufl. 2026

Print-ISBN: 978-3-504-20159-3

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Mindeststeuergesetz (MinStG) (1. Auflage)

I. Einführung

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Nach § 48 Nr. 1 MinStG dürfen laufende Steuern nur dann in die Berechnung des effektiven Steuersatzes einbezogen werden, wenn sie auf Erträge oder Gewinne entfallen, welche im Mindeststeuer-Gewinn oder Mindeststeuer-Verlust nach den Anpassungen im Teil 3 des MinStG enthalten sind. Damit soll ein Gleichlauf des Zählers und Nenners in Bezug auf nach Teil 3 ausgenommene Erträge und Gewinne sichergestellt werden. Wenngleich die grundsätzliche Zielsetzung der Regelung schlüssig ist, stellt die Vorschrift in ihrer aktuellen Form die Steuerpflichtigen vor zahlreiche Herausforderungen. Zum einen ist der genaue Anwendungsbereich nicht eindeutig geregelt. Zum anderen sind in vielen Konzernen die laufenden Steuern auf ausgenommene Erträge und Gewinne nicht unmittelbar aus den Systemen ersichtlich und es bedarf in der Regel einer manuellen Einzelanalyse, um die entsprechenden Posten zutreffend zu identifizieren.

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