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Mindeststeuergesetz (MinStG)
Altenburg/Englisch/Benecke

Mindeststeuergesetz (MinStG)

Kommentar

1. Aufl. 2026

Print-ISBN: 978-3-504-20159-3

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Mindeststeuergesetz (MinStG) (1. Auflage)

IV. Fehlende Ansatzvoraussetzungen für einen latenten Steueranspruch i.Z.m. steuerlichen Verlusten (Abs. 2 Nr. 3)

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§ 50 Abs. 2 Nr. 3 MinStG sieht die fiktive Abgrenzung von aktiven latenten Steuern auf einen steuerlichen Verlustvortrag vor, sofern diese — aufgrund der nicht erfüllten Ansatzkriterien — auf Basis der Rechnungslegung nicht gebildet wurden (Rz. 66 ff.). Im Ergebnis wird somit für Zwecke des MinStG ein latenter Steuerertrag fingiert, der auf Basis der Rechnungslegung nicht erfasst wird. Der Gesetzeswortlaut „im laufenden Jahr“ stellt u.E. klar, dass es sich dabei um solche aktiven latenten Steuern handelt, die in der aktuellen Periode nicht angesetzt wurden. Alle Folgeanpassungen sind hingegen im Anwendungsbereich des § 50 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 MinStG. Dies betrifft dann bspw. die Nachaktivierung in Folgeperioden. Der Ansatz einer solchen fiktiven aktiven latenten Steuer ist für Zwecke der Verlustverrechnung unter dem MinStG essentiell. Andernfalls steht — im Rahmen der Nutzung der Verlustvorträge — kein ausreichender latenter Steueraufwand aus der Auflösung der aktiven latenten Steuern zur Verfügung, der die — im Verhältnis zum Mindest...

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