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Mindeststeuergesetz (MinStG)
Altenburg/Englisch/Benecke

Mindeststeuergesetz (MinStG)

Kommentar

1. Aufl. 2026

Print-ISBN: 978-3-504-20159-3

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Mindeststeuergesetz (MinStG) (1. Auflage)

5. Rechtsfolge: Verteilung auf die Nutzungsdauer des Vermögenswerts in Übereinstimmung mit der bilanziellen Behandlung bei der Geschäftseinheit

a) Überblick

55

Rechtsfolge des § 27 Abs. 1 Satz 2 MinStG ist, dass die Erfassung des zusätzlichen Ertrags auf die Nutzungsdauer des Vermögenswerts in Übereinstimmung mit der bilanziellen Behandlung bei der Geschäftseinheit verteilt werden kann. Diese Formulierung wirft überraschend schwierige Auslegungsfragen auf.

b) Konstitutive vs. deklaratorische Rechtsfolge

56

Vor dem Hintergrund, dass nach Ansicht des OECD/Inclusive Framework eine zeitliche Streckung der Erfassung des Ertrags aus anerkannten steuerlichen Zulagen sowohl bei Anwendung der Netto-, als auch der Bruttomethode zulässig sein muss, stellt sich die Frage, ob die Verwendung des „kann“ in § 27 Abs. 1 Satz 2 MinStG durch den Gesetzgeber nur veranschaulichen soll, dass es bei steuerlichen Zulagen im Zusammenhang mit der Investition in einen Vermögenswert in Anwendung eines anerkannten Rechnungslegungsstandards zu zeitlichen Streckungen kommen kann. In diesem Fall käme dem § 27 Abs. 1 Satz 2 MinStG insg. rein illustrative Bedeutung zu, indem ...

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