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Mindeststeuergesetz (MinStG)
Altenburg/Englisch/Benecke

Mindeststeuergesetz (MinStG)

Kommentar

1. Aufl. 2026

Print-ISBN: 978-3-504-20159-3

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Mindeststeuergesetz (MinStG) (1. Auflage)

I. Regelungsgegenstand und Bedeutung

1

§ 23 MinStG regelt die Grundlagen für die Identifikation und Ermittlung von asymmetrischen Fremdwährungsgewinnen und -verlusten. Werden diese erfolgswirksam im Mindeststeuer-Jahresüberschuss oder Mindeststeuer-Jahresfehlbetrag erfasst, sind sie zu eliminieren. An deren Stelle treten asymmetrische Fremdwährungsgewinne und -verluste, wie sie in der steuerlichen Gewinnermittlung der Geschäftseinheit berücksichtigen werden.

2

§ 23 Abs. 1 MinStG erläutert in vier Textziffern die Ursachen für das Entstehen von asymmetrischen Fremdwährungsgewinnen und -verlusten, Abs. 2 definiert die in Abs. 1 verwendeten Terminologie, namentlich die „für steuerliche Zwecke funktional Währung“, die „für Zwecke der Rechnungslegung funktionale Währung“ sowie die „dritte Währung“. Bestimmungen zur Vorgehensweise, insbesondere die erforderliche Kürzung und Hinzurechnung von asymmetrischen Fremdwährungsgewinnen und -verlusten, finden sich in § 18 Nr. 5 MinStG.

3

Die konzeptionelle Notwendigkeit für die in §§ 23, 18 Nr. 5 MinStG geregelten Korrekturen ergeben sich aus dem Äquivalenzprinzip, wonach für die korrekte Ermittlung des effektiven S...

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