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Mindeststeuergesetz (MinStG)
Altenburg/Englisch/Benecke

Mindeststeuergesetz (MinStG)

Kommentar

1. Aufl. 2026

Print-ISBN: 978-3-504-20159-3

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Mindeststeuergesetz (MinStG) (1. Auflage)

3. Verfassungsrechtliche Würdigung der Verweisung

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Der Gesetzgeber verweist in den entsprechenden Regelungen auf die Richtlinie und nicht auf die GloBE-Mustervorschriften, um das Mittel der dynamischen Verweisungen zu nutzen. Der Gesetzgeber geht damit im Vergleich zu einer dynamischen Verweisung auf Soft-Law einen verfassungsrechtlich rechtssichereren Weg. Die Verweisung auf die Richtlinie ist verfassungsrechtlich unproblematisch. Schwierigkeiten ergeben sich dort, wo der Gesetzgeber von der MinStRL abweicht und sich stattdessen am OECD-Regelwerk orientiert (vgl. dazu Anhang 4 Rz. 1 ff.). Hinzu kommt, dass der dynamische Verweis auf die MinStRL nur eingeschränkt wirksam ist. Aufgrund des Einstimmigkeitserfordernisses in Art. 115 AEUV besteht die Gefahr einer Versteinerung des Rechtsstandes vom . In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, inwieweit das dynamische Verständnis der Richtlinie selbst Anwendung findet. (vgl. dazu Anhang 4 Rz. 1 ff.).

Ein alternativer und zielführenderer Lösungsansatz bietet das österreichische MinBestG. Dies verweist an den entsprec...

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