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Doppelbesteuerungsabkommen (DBA)
Schönfeld/Ditz

Doppelbesteuerungsabkommen (DBA)

Kommentar

3. Aufl. 2025

Print-ISBN: 978-3-504-23111-8

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Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) (3. Auflage)

5. Abgrenzung bilateraler und multilateraler APA zu unilateralen APA

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Risiken unilateraler APA. In vielen Ländern werden unilaterale APA häufiger als bilaterale oder multilaterale APA erteilt. Zum Jahresende 2023 bestehende APA unter Beteiligung von mindestens einem Mitgliedstaat der EU betrafen daher zu rund 90 % unilaterale APA und nur zu 10 % bilaterale bzw. multilaterale APA. Dies ist mutmaßlich darauf zurückzuführen, dass unilaterale APA rascher abgeschlossen werden können und geringere Kosten verursachen. Aus Sicht der Finanzverwaltung bergen international unkoordinierte unilaterale Absprachen jedoch die Gefahr von Besteuerungslücken und Steuerarbitrage. Nach Auffassung der EU-JTPF ist eher bei einem bilateralen (oder multilateralen) Konzept davon auszugehen, dass das Risiko von Doppelbesteuerung sinkt, alle betroffenen Steuerverwaltungen und Unternehmen gerecht behandelt werden und mehr Sicherheit geboten wird. Um Doppelbesteuerung, aber auch doppelte Nicht-Besteuerung zu vermeiden, ziehen die meisten EU-Mitgliedstaaten bilaterale oder multilaterale APA vor.

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Beschränkung auf Ausnahmefälle in Deutschland. Unilaterale APA werden in Deutschland vornehmlic...

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