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Doppelbesteuerungsabkommen
Schönfeld/Ditz

Doppelbesteuerungsabkommen

Kommentar

3. Aufl. 2025

Print-ISBN: 978-3-504-23111-8

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Doppelbesteuerungsabkommen (3. Auflage)

III. Rechtsentwicklung

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Regelungsstabilität einerseits, zunehmende Einschränkung des Anwendungsbereichs andererseits. Der Regelungsinhalt des Zinsartikels ist seit vielen Jahren stabil; in den OECD-MA 1977, 1998, 2000, 2005, 2010 und 2017 ist er in unverändertem Text enthalten. Auch gegenüber der Vorgängerversion des OECD-MA 1963 besteht der Unterschied lediglich darin, dass im OECD-MA 1963 noch nicht die Regelung enthalten war, wonach Zuschläge für verspätete Zahlung nicht als Zinsen im Sinne des Zinsartikels gelten. Dennoch ist im Kontext des Zinsartikels eine für die Praxis äußerst praxisrelevante historische Entwicklung zu beobachten, die sich allerdings erst aus der Zusammenschau mit den Änderungen anderer Regelungen des OECD-MA ergibt: Die allgemeinen Regelungen des OECD-MA, die Abkommensvorteile aus Qualifikationskonflikten kassieren, entfalten insbesondere im Bereich der Qualifikationskonflikte zwischen Zins- und Dividendenartikel ihre Bedeutung. In diesem Zusammenhang ist primär Art. 23A Abs. 4 zu nennen, wonach grundsätzlich der Wechsel zur Anrechnungsmethode erfolgt, wenn auf...

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