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Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland - Schweiz
Flick/Wassermeyer/Kempermann

Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland - Schweiz

Kommentar | Grundwerk inkl. 69. Ergänzungslieferung

2025

Print-ISBN: 978-3-504-26010-1

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Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland - Schweiz

III. Besteuerungsgrundsätze (Abs. 1)

Einkünfte, ...

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Ermittlung der Einkünfte. Einkünfte sind das rechnerische Ergebnis, das auf der Grundlage der steuerrechtlichen Gewinnermittlungsvorschriften aus der freiberuflichen Tätigkeit erzielt wird.

Einschlägige Vorschrift ist im deutschen Steuerrecht § 4 Abs. 1 oder Abs. 3 EStG. In der Regel wird ein Antrag nach § 4 Abs. 3 EStG gestellt, wonach als Einkünfte der Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben anzusetzen ist.

In der Schweiz besteht grundsätzlich für Freiberufler keine Verpflichtung zur (kaufmännischen) Buchführung, es sei denn, der freie Beruf wird nach Art eines kaufmännischen Betriebs ausgeübt. Im Übrigen richtet sich die Ermittlung des Ergebnisses nach den Art. 27 ff. DBG.

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Zurechnung zu Abkommensbestimmungen. Sachlich werden die unter Art. 14 fallenden Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit durch die Zurechnung zu den vorrangigen Art. 16, 17, 12, 6 und 13 (s. Anm. 12-16) begrenzt.

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Einkünfte aus Drittstaaten. Erzielt der Freiberufler Einkünfte nicht nur aus festen Einrichtungen in einem der beiden Vertragsstaaten, sondern auch aus solchen in einem Drittstatt, ist dem bei der Ermittlung der Einkünfte dadurch Rechnung zu tragen, dass die Einkünft...

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