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Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland - Schweiz
Flick/Wassermeyer/Kempermann

Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland - Schweiz

Kommentar | Grundwerk inkl. 70. Ergänzungslieferung

2026

Print-ISBN: 978-3-504-26010-1

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Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland - Schweiz

B. Allgemeiner Inhalt und Regelungszweck

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Gewinnabgrenzung zwischen verbundenen Unternehmen. Art. 9 regelt die Gewinnabgrenzung zwischen verbundenen Unternehmen. Nach Auffassung der OECD hat die Bedeutung multinationaler Unternehmen im Welthandel in den letzten mehr als 25 Jahren erheblich zugenommen. Schätzungen zu Folge werden heute ca. 70 % des Welthandels zwischen international verbundenen Unternehmen abgewickelt. Aufgrund des sog. Trennungsprinzips ist nicht der Unternehmensverbund, sondern jedes verbundene Unternehmen selbst Steuersubjekt seines Ansässigkeitsstaates, wobei die jeweilige steuerliche Bemessungsgrundlage maßgeblich durch den verbundinternen Liefer- und Leistungsaustausch und die jeweils verrechneten Preise bestimmt wird. Durch die Festlegung von Verrechnungspreisen lässt sich das erfolgsrechnerische Entstehen von Gewinnen bzw. die Verteilung eines Konzerngewinns auf die einzelnen Konzerngesellschaften steuern. Deshalb stehen Verrechnungspreise wegen des berechtigten Interesses an der Teilhabe am grenzüberschreitend erwirtschafteten Steuersubstrat im Fokus der nationalen Fisci und - insbesondere in Hochsteuerländern - unter dem Verdacht, vorrangig u...

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