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Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland - Schweiz
Flick/Wassermeyer/Kempermann

Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland - Schweiz

Kommentar | Grundwerk inkl. 70. Ergänzungslieferung

2026

Print-ISBN: 978-3-504-26010-1

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Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland - Schweiz

2. Qualifikationsverkettung

a) „New Approach“ der OECD

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Sog. „Neue“ Auslegung/„New Approach“ der OECD (Tz. 32.1 ff. OECD-MK). Der OECD-MK 2000 hat anknüpfend an den OECD-Partnership-Report 1999 wesentliche Änderungen hinsichtlich der Interpretation des (im Wortlaut aber weitgehend unverändert gebliebenen) Methodenartikels, dort des Satzteils „nach dem Abkommen im anderen Vertragsstaat besteuert werden können“, erfahren, die allgemein als „Neue Auslegung“ des Art. 23A/B OECD-MA bzw. „New Approach“ bezeichnet wird. Dies allerdings - und das sollte beachtet werden - nur für den Fall, dass der Methodenartikel wegen Eingreifens einer Verteilungsnorm ohne abschließende Rechtsfolge (vgl. Rz. 12) anzuwenden ist und der jeweilige Anwenderstaat bei der gebotenen Auslegung der Verteilungsnorm mangels abkommensrechtlicher Definition bzw. Möglichkeit abkommensautonomer Auslegung gem. Art. 3 Abs. 2 die Begriffsbedeutung seines innerstaatlichen Steuerrechts heranzuziehen hat. In diesem Fall soll zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung oder doppelten Nichtbesteuerung durch unterschiedliche Abkommensauslegung (der S. 41Verteilungsnormen) durch beide Vertragssta...

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