FinStrG | Finanzstrafgesetz, Band 2
6. Aufl. 2026
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§ 195
Übersicht der Kommentierung
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I. | Kommentar zu § 195 | |||
A. | Geltung der StPO (§ 195 Abs 1 FinStrG) | |||
1. | Zuständigkeit | |||
2. | Anklagegrundsatz | |||
3. | Subsidiarität der StPO | |||
B. | Idealkonkurrenz von Finanzvergehen und gerichtlich strafbaren Handlungen anderer Art (§ 195 Abs 2 FinStrG) | |||
C. | Gerichtliches Finanzstrafverfahren gegen Verbände (§ 195 Abs 3 FinStrG) | |||
D. | Verarbeitung personenbezogener Daten (§ 195 Abs 4 FinStrG) | |||
II. | Rechtsprechung zu § 195 | |||
A. | Rechtsprechung zu § 195 Abs 1 | |||
B. | Rechtsprechung zu § 195 Abs 2 | |||
I. Kommentar zu § 195
A. Geltung der StPO (§ 195 Abs 1 FinStrG)
1. Zuständigkeit
1
Für das gerichtliche Finanzstrafverfahren gelten grundsätzlich die Vorschriften der StPO (Kotschnigg in Tannert/Kotschnigg/Twardosz, FinStrG, § 195 Rz 4). Bei Zuständigkeit der Europäischen Staatsanwaltschaft gelten zusätzlich die Verordnung (EU) 2017/1939 zur Durchführung einer Verstärkten Zusammenarbeit zur Errichtung der Europäischen Staatsanwaltschaft (EUStA), ABl Nr L 283 vom S 1, in ihrer jeweils geltenden Fassung, sowie die Bestimmungen des Bundesgesetzes zur Durchführung der Europäischen Staatsanwaltschaft (EUStA-DG). Soweit in den Bestimmungen zur Errichtung der EuStA nichts Abweichendes geregelt ist, richten sich Verfahren der EuStA in Österreich auch nach der StPO. Das EUStA-DG dient innerstaatlich der Durchführung d...