Suchen Kontrast Hilfe
FinStrG | Finanzstrafgesetz, Band 2
Köck/Hacker/Kalcher/Schmitt

FinStrG | Finanzstrafgesetz, Band 2

Kommentar mit Rechtsprechung | §§ 53-265

6. Aufl. 2026

Print-ISBN: 978-3-7073-4986-3

Besitzen Sie diesen Inhalt bereits, melden Sie sich an.
oder schalten Sie Ihr Produkt zur digitalen Nutzung frei.

Dokumentvorschau
Köck/Hacker/Kalcher/Schmitt - FinStrG | Finanzstrafgesetz, Band 2

§ 195

Marcus Schmitt

Übersicht der Kommentierung


Tabelle in neuem Fenster öffnen
I.
Kommentar zu § 195
A.
1.
Zuständigkeit
1- 3
2.
Anklagegrundsatz
7
3.
Subsidiarität der StPO
8
B.
Idealkonkurrenz von Finanzvergehen und gerichtlich strafbaren Handlungen anderer Art (§ 195 Abs 2 FinStrG)
9, 10
C.
Gerichtliches Finanzstrafverfahren gegen Verbände (§ 195 Abs 3 FinStrG)
D.
Verarbeitung personenbezogener Daten (§ 195 Abs 4 FinStrG)
II.
Rechtsprechung zu § 195
A.
Rechtsprechung zu § 195 Abs 1
B.
Rechtsprechung zu § 195 Abs 2

I. Kommentar zu § 195

A. Geltung der StPO (§ 195 Abs 1 FinStrG)

1. Zuständigkeit

1

Für das gerichtliche Finanzstrafverfahren gelten grundsätzlich die Vorschriften der StPO (Kotschnigg in Tannert/Kotschnigg/Twardosz, FinStrG, § 195 Rz 4). Bei Zuständigkeit der Europäischen Staatsanwaltschaft gelten zusätzlich die Verordnung (EU) 2017/1939 zur Durchführung einer Verstärkten Zusammenarbeit zur Errichtung der Europäischen Staatsanwaltschaft (EUStA), ABl Nr L 283 vom S 1, in ihrer jeweils geltenden Fassung, sowie die Bestimmungen des Bundesgesetzes zur Durchführung der Europäischen Staatsanwaltschaft (EUStA-DG). Soweit in den Bestimmungen zur Errichtung der EuStA nichts Abweichendes geregelt ist, richten sich Verfahren der EuStA in Österreich auch nach der StPO. Das EUStA-DG dient innerstaatlich der Durchführung d...

Daten werden geladen...