Salzburger Grundverkehrsgesetz
1. Aufl. 2026
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§ 63 Strafbestimmungen, Widmung von Geldstrafen
Übersicht der Kommentierung
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I. | Vergleich mit GVG 2001 | |
II. | Überblick | |
III. | Die einzelnen Tatbestände (Z 1-9) | |
IV. | Strafdrohung (Abs 2) | |
V. | Versuchsstrafbarkeit (Abs 3) | |
VI. | Verjährung (Abs 4) | |
VII. | Ort der Übertretung (Abs 5) | |
VIII. | Zuständigkeit | |
IX. | Beschwerde |
I. Vergleich mit GVG 2001
1
Auch das GVG 2001 kannte einen Katalog von Verwaltungsübertretungen, die jedoch hinsichtlich Anzahl und Anwendungsbereich merklich hinter § 63 Abs 1 zurückblieben. Inhaltlich standen ähnliche Sachverhalte wie im S.GVG 2023 im Zentrum, insb die Nutzung trotz Versagung der Zustimmung zum Rechtserwerb (§ 35 Abs 1 Z 1 GVG 2001; vgl nun § 63 Abs 1 Z 1), die unterlassene Einholung einer grundverkehrsbehördlichen Zustimmung bzw die nicht erfolgte Anzeigeerstattung binnen der gesetzlichen Frist (§ 35 Abs 1 Z 4 GVG 2001; vgl nun § 63 Abs 1 Z 5), der Verstoß gegen einen Auftrag zur Auflassung der Nutzung (§ 35 Abs 1 Z 3 iVm § 16a GVG 2001; vgl nun § 63 Abs 1 Z 8) und die mangelnde Mitwirkung bei Überwachungsmaßnahmen (§ 35 Abs 1 Z 6 GVG 2001), wobei die Mitwirkungspflichten im GVG 2001 auf die Überwachung der Nutzung eines Baugrundstückes nicht als Zweitwohnung (§ 32...