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Handbuch Medizinstrafrecht
Schönborn/Kern (Hrsg)

Handbuch Medizinstrafrecht

1. Aufl. 2026

Print-ISBN: 978-3-7073-5430-0

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Handbuch Medizinstrafrecht (1. Auflage)

S. 9212. Doping im Sport

2.1. Überblick

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Doping spielt sowohl im Breitensport als auch im Spitzensport eine bedeutende Rolle. Aktuelle öffentlichkeitswirksame (mutmaßliche) Dopingfälle betreffen bspw Tennis-Star und Nr 1 der Weltrangliste Jannik Sinner, Marathon-Weltrekordhalterin Ruth Chepngetich und Fußball-Profi Mario Vuskovic. Auch Österreich weist eine unrühmliche Historie im Zusammenhang mit Doping auf: Neben dem wohl prominentesten Dopingfall rund um Radrennsportler Bernhard Kohl wurden vor allem bei den olympischen Winterspielen 2006 in Turin und der Nordischen WM 2019 in Seefeld zahlreiche Vorfälle - ua durch die „Operation Aderlass“ - aufgedeckt.

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Um der verbreiteten Praxis des Dopings entgegenzuwirken, wird dieses nicht nur sportrechtlich, sondern auch strafrechtlich durch Tatbestände im Kern- und Nebenstrafrecht sanktioniert. Wichtige Rechtsgrundlagen bestehen zudem auf internationaler Ebene mit dem Internationalen Übereinkommen gegen Doping im Sport (in der Folge: UNESCO-Übereinkommen) und der Anti-Doping-Konvention des Europarates (in der Folge: Anti-Doping-Konvention).

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Eine zentrale Rolle bei der Dopingbekämpfung spielen außerdem die Welt-Anti-Doping-Agentur (in der Folge: WADA)...

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