Personalverrechnung in Frage und Antwort
1. Aufl. 2025
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S. 8929. Fragen und Antworten zu Überstunden und Überstundenzuschlägen im Steuer- und Sozialversicherungsrecht
160. Wann liegt Überstundenarbeit vor?
Überstundenarbeit liegt vor, wenn die gesetzlich zulässige wöchentliche Normalarbeitszeit aufgrund des AZG von 40 Stunden oder die tägliche Normalarbeitszeit von 8 Stunden überschritten wurde und keine flexiblen Arbeitszeitvereinbarungen abgeschlossen wurden.
Kollektivverträge können die „Normalarbeitszeit“ auf 38,5 Stunden reduzieren. Arbeitet der Dienstnehmer mehr als 38,5 Stunden, sind diese bis zur Erreichung der gesetzlichen Normalarbeitszeit von 40 Stunden Mehrstunden.
161. Wie errechnet sich der Überstundengrundlohn?
Der Überstundengrundlohn errechnet sich aus dem Monatslohn oder Monatsgehalt dividiert durch den Überstundenteiler.
Dieser Überstundenteiler ist in der Regel im Kollektivvertrag festgelegt. Gibt es keinen vertraglich vereinbarten Teiler, lässt sich der entsprechende Wert über die durchschnittliche monatliche Normalarbeitszeit berechnen.
Fixe Monatslöhne müssen auf den Stundenlohn zurückgerechnet werden.
Die pro Monat durchschnittlich angefallenen Wochen sind 4,33 Wochen. Die 4,33 Wochen ergeben sich, indem 52 Wochen pro Jahr durch...