Suchen Kontrast Hilfe
Was ist eigentlich ...?
Judt/Klausegger

Was ist eigentlich ...?

136 Begriffe aus Bankmarketing und Bankmanagement kurz erklärt

1. Aufl. 2026

ISBN: 978-3-85136-122-3

Besitzen Sie diesen Inhalt bereits, melden Sie sich an.
oder schalten Sie Ihr Produkt zur digitalen Nutzung frei.

Dokumentvorschau
Was ist eigentlich ...? (1. Auflage)

S. 105Consumer Power

Die Consumer Power, die Macht der Konsumenten, hat es immer schon gegeben. Einfach, in dem ein potentieller Konsument ein Produkt kauft oder es nicht kauft, ob er für eine Anschaffung eine bestimmte Marke oder eine andere bevorzugt oder ob er gar auf den konkreten Kauf überhaupt verzichtet. Das gilt nicht nur für Waren aller Art, sondern auch für Dienstleistungen aller Art. Theoretisch haben die Konsumenten immer schon die Kraft gehabt, mit ihrer Nachfrage das Angebot zu bestimmen. Aber diese Macht haben sie bis in die zweite Hälfte des 20. Jh. nicht gebündelt ausgenutzt.

Zur Verstärkung der Consumer Power abseits einer individuellen Entscheidung kam es in den späten 1960er-Jahren durch den US-Rechtsanwalt Ralph Nader. 1965 veröffentlichte er sein Buch „Unsafe at Any Speed“, in dem er argumentierte, dass viele US-amerikanische Automobile Konstruktionsschwächen aufwiesen, die zu einer reduzierten Sicherheit führten. Die von ihm in der Folge initiierte Verbraucherbewegung richtete sich gegen schädliche, schadhafte oder gefährliche Produkte, gegen unwahre, irreführende oder übertriebene Werbeaussagen, gegen Übervorteilung, Ausnutzung von Unwissenheit, gegen unverständlich...

Daten werden geladen...