Was ist eigentlich ...?
1. Aufl. 2026
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S. 365Physische und Digitale Märkte
In der Ökonomie ist „Markt“ ein vielschichtiger Begriff, bei dem es darum geht, dass derjenige, der etwas kaufen will, jemanden findet, der das verkauft, und umgekehrt, dass derjenige, der etwas verkaufen will, jemanden findet, der das kauft. Zu den physischen Märkten sind gegen Ende des 20. Jahrhunderts die digitalen Märkte hinzugekommen.
Ursprünglich sind Menschen auf einem Marktplatz zusammengekommen, um Waren zu tauschen. Später ging es nicht mehr um den Tausch, sondern - wie heute - um den Verkauf/Kauf von Waren. Der physische Verkauf/Kauf erfolgt heute vorrangig in kleinen oder großen Geschäften im Detailhandel oder geballt in einer Einkaufsstraße oder einem Shopping Center. Auch Marktplätze, wie z.B. Wochen- und Jahrmärkte oder Flohmärkte gibt es noch.
Ein spezieller physischer Markt sind Messen. Messen unterliegen einer Raum-Zeit-Restriktion, d.h. unabhängig davon, ob es sich z.B. um eine Landwirtschaftsmesse, eine Automesse, eine Gastronomiemesse oder eine Modellbaumesse handelt, finden diese zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort statt. Die Messebetreiber-Gesellschaften lukrieren ihre Einnahmen üblicherweise sowohl von den Ausstellern ...