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Praxishandbuch Cybercrime
Brewi/Royer (Hrsg)

Praxishandbuch Cybercrime

1. Aufl. 2025

Print-ISBN: 978-3-7073-5175-0

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Praxishandbuch Cybercrime (1. Auflage)

S. 3I. Cybercrime - eine Bestandsaufnahme

Claudia Brewi/Georg Royer

1. Was ist Cybercrime?

1.1. Das Phänomen „Cybercrime“

Der Begriff Cybercrime ist mittlerweile eine gängige Bezeichnung für Straftaten, die über das Internet oder mittels Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) begangen werden. Es handelt sich dabei um kein neumodisches oder gar kurzweiliges Phänomen; vielmehr existiert Cybercrime bereits seit Jahren und entwickelt sich ständig weiter. Aufgrund der rapide fortschreitenden Digitalisierung hat sich die Art und Weise, wie Kriminelle agieren, grundlegend verändert. Damit wird eine neue Dimension der Kriminalität erreicht, die sowohl die Komplexität als auch Reichweite traditioneller Verbrechen übersteigt. Cybercrime ist zu einer weltweit agierenden „Industrie“ herangewachsen, die die Sicherheit von Privatpersonen, Unternehmen und Staaten gleichermaßen bedroht. Diese Bedrohung liegt nicht nur in der unmittelbaren Konsequenz eines Cybercrimeangriffs, wie bspw finanzielle Verluste aufgrund einer erpresserisch oder betrügerisch erwirkten Zahlung, sondern auch in den indirekten Kosten, wie ua einem Betriebsausfall, Identitätsdiebstahl, Reputationsschäden, Recht...

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