Wassermeyer/Drüen/Kaeser/Schwenke (Hrsg)

Doppelbesteuerung

Kommentar | Grundwerk inkl. 157. Ergänzungslieferung (eingeschränkt auf die Teile mit Österreich-Bezug)

2022

ISBN: 978-3-406-45143-0

Besitzen Sie diesen Inhalt bereits, melden Sie sich an.
oder schalten Sie Ihr Produkt zur digitalen Nutzung frei.

Dokumentvorschau
Doppelbesteuerung - Stand: April 2022

I. Die Rechtsentwicklung

1. Das Abkommen vom

1Das am in Bonn unterzeichnete „Abkommen zwischen der Republik Österreich und der Bundesrepublik Deutschland zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen sowie der Gewerbesteuern und der Grundsteuern“ löste das Vorgängerabk. aus 1922 ab. Das 1954 unterzeichnete Abk. trat am in Kraft. Es wurde in Dtl. am (dBGBl. II 55, 750) und in Österr. am (öBGBl. 221/1955) kundgemacht. Es war erstmalig auf die Steuern anzuwenden, die für die Zeit ab erhoben wurden.

2. Das Änderungsabkommen vom

2Am wurde ein Änderungsabk. zum österr.-dt. DBA unterzeichnet. Dieses Änderungsabk. wurde in Dtl. am (dBGBl. II 1994, 122) und in Österr. am (öBGBl. 361/1994) verkündet. Das Änderungsabk. trat mit in Kraft. Bei den im Abzugsweg (an der Quelle) erhobenen Steuern von Dividenden war es auf die Beträge, die ab gezahlt wurden, erstmals anzuwenden. Bei den anderen Steuern vom Einkommen war das Abk. auf Einkünfte, die während des Kj. 1992 erzielt wur-S. 3den, erstmals anzuwenden. Bei der VSt war das Änderungsabk. auf das Vermögen erstmals anzuwenden, das am vorhanden war.

3. Das neue Abkommen

a) Die Abkommensverhandlun...
Daten werden geladen...