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Wem gehören die gemeinnützigen Bauvereinigungen? | Österreichisches Wohnhandbuch 2026
Amann/Stickler/Pernsteiner (Hrsg)

Wem gehören die gemeinnützigen Bauvereinigungen? | Österreichisches Wohnhandbuch 2026

14. Aufl. 2026

Print-ISBN: 978-3-7073-5518-5

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Dokumentvorschau
Wem gehören die gemeinnützigen Bauvereinigungen? | Österreichisches Wohnhandbuch 2026 (14. Auflage)

S. 10511. Wohnungsgemeinnützigkeit als Perspektive für Kommunalwohnungen

11.1. Einleitung

Neben der Wohnungsgemeinnützigkeit spielen Kommunen mit ihren Wohnungsbeständen eine wesentliche Rolle für die soziale Wohnversorgung in Österreich. Insgesamt sind dies rund 280.000 Wohnungen bzw 7 % des Bestands an Hauptwohnsitzwohnungen, allerdings in regional stark unterschiedlicher Häufung, mit über 21 % in Wien, 3-4 % in den südlichen und westlichen Bundesländern, aber unter 2 % in den anderen Ländern.

Gemeinden und Länder haben aber auch als Eigentümerinnen von Gemeinnützigen in mittlerweile sieben Bundesländern einen großen Stellenwert. Diese Unternehmen verwalten einen Bestand von rund 200.000 Mietwohnungen, das sind fast 5 % des österreichweiten Wohnungsbestands. Zusammen sind das fast eine halbe Million Wohnungen im direkten und indirekten Eigentum der Gebietskörperschaften - eine Größenordnung ähnlich allen Eigentumswohnungen in Österreich.

Die Interaktion von Gebietskörperschaften und Gemeinnützigen stand zuletzt in mehrerlei Hinsicht im Fokus des öffentlichen Interesses: Zum einen hinsichtlich des spektakulären Eigentumsübergangs der gemeinnützigen „Neuen Eisenstädter“ von zwei Banken an da...

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