Wem gehören die gemeinnützigen Bauvereinigungen?
14. Aufl. 2026
Besitzen Sie diesen Inhalt bereits,
melden Sie sich an.
oder schalten Sie Ihr Produkt zur digitalen Nutzung frei.
S. 9610. Weiterentwicklung des Genossenschaftsgedankens in der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft
10.1. Vorbemerkung
Wir kennen Genossenschaften. Jeder von uns. Bewusst wie unbewusst. Jene, die diese Publikation lesen, können mit Genossenschaften wohl mehr anfangen als so manch anderer. Nun, Genossenschaften - ob mit Giebelkreuz oder Wasserversorgungsauftrag - sind vielfältig. Und im allgemeinen Sprachgebrauch noch oftmals als Synonym für gemeinnützige Bauvereinigungen abgespeichert. Dieser Zusammenhang interessiert mich - und hoffentlich auch Sie - und ist Anspruch und Motivation zugleich, um im Folgenden meine persönlichen Erfahrungen und Gedanken zur Weiterentwicklung des Genossenschaftsgedankens in der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft darzulegen.
Meine erste persönliche Erfahrung mit einer Genossenschaft war im Dunstkreis von Raiffeisen. Ich war noch ein Jugendlicher, als mich mein Berater der örtlichen Raiffeisenbank darauf angesprochen hat. Aktive Mitgliederanwerbung vor Ort. Mit Erfolg gekrönt. Ich war in jungen Jahren dann sogar das eine oder andere Mal bei der Generalversammlung dabei. Unbekanntes Terrain. Strenge Formalismen. Komplexes Regelwerk. So empfinden wohl viele Genossens...