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SWK 8, 10. März 2026, Seite 449

Die E-Rechnung in Deutschland - ein Vorbild für Österreich?

Einführung im Rahmen von ViDA

Gabriel Reiter

Die Digitalisierung macht auch vor dem Steuerrecht nicht halt und stellt Mitgliedstaaten, Gesetzgeber und Unternehmen gleichermaßen auf die Probe. Als Ablöse für die jahrelange Praxis der Papier- bzw PDF-Rechnung soll nun ein neues strukturiertes elektronisches Format in den Vordergrund rücken und dadurch den Steuerbetrug erschweren, die Transparenz erhöhen und Arbeitsgänge optimieren.

Der wesentliche Treiber dafür ist die im Rahmen des EU-Reformpakets „VAT in the Digital Age“ (ViDA) geplante verpflichtende Einführung der E-Rechnung im grenzüberschreitenden B2B-Handel. Die geplante Einführung im Rahmen von ViDA hat einige Staaten, darunter auch Deutschland, dazu veranlasst, sich frühzeitig auf diese digitale Transformation vorzubereiten und bereits Schritte in Richtung der kommenden obligatorischen E-Rechnung zu setzen.

1. Überblick und Hintergrund der E-Rechnung

Um das europäische Mehrwertsteuersystem besser gegen Betrugspraktiken zu schützen und Verwaltungseffizienzen zu schaffen, hat die Europäische Kommission Ende 2022 ein Maßnahmenpaket zur Modernisierung des Umsatzsteuersystems vorgelegt. Nach diversen Anpassungen wurde ViDA schlussendlich am vom ECOFIN-Rat offiziell verabschie...

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