Suchen Kontrast Hilfe

Besitzen Sie diesen Inhalt bereits, melden Sie sich an.
oder schalten Sie Ihr Produkt zur digitalen Nutzung frei.

Dokumentvorschau
ÖBA 3, März 2026, Seite 241

PEPP-VO

Verordnung (EU) 2019/1238 über ein Paneuropäisches Privates Pensionsprodukt - Kommentar . https://doi.org/10.47782/oeba202603024101

Otto Lucius

Robert Horvath / Martin Ramharter (Hrsg.), 1068 Seiten, Verlag Österreich / C.H.Beck, 1. Auflage 2025. ISBN 978-3-406-77891-9, € 299,00 inkl. USt. (zzgl. Versandkosten)

Dass die 1. Säule der Altersvorsorge, also die staatliche Pension (oder Rente), ergänzt werden sollte, kann als Allgemeinwissen vorausgesetzt werden. Die Notwendigkeit wird je nach Standpunkt als mehr oder weniger dringend angesehen. Auf jeden Fall wäre im Rahmen der 3. Säule, also der privaten Altersvorsorge, vor allem im Hinblick auf den EU-Binnenmarkt, ein europaweites Pensionsprodukt sicher kein Nachteil.

Es waren wohl diese und ähnliche Erwägungen, die dazu geführt haben, eine Verordnung über ein einheitliches europaweites Pensionsprodukt, kurz PEPP für Paneuropäisches Privates Pensionsprodukt, zu schaffen und nach langen Verhandlungen 2019 in Kraft zu setzen. Der Ehrlichkeit halber muss man gleich hinzufügen, dass Erfolgsgeschichten anders aussehen. Von Beginn an zeigte die Finanz- und Versicherungsbranche große Zurückhaltung. Bis heute, also sechs Jahre nach Inkrafttreten, gibt es erst zwei Anbieter in Europa. Laut PEPP-Register der Europäischen Versicherungsaufsichtsbehörde EIOPA sind dies das slowakische FinT...

Daten werden geladen...