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ÖBA 3, März 2026, Seite 183

Formpflicht von Wandeldarlehen

Felix Kernbichler

Wandeldarlehen sind in Österreich als Finanzierungsform stark verbreitet. Vor allem bei der Finanzierung von Start-ups kommen sie häufig zum Einsatz. Der Beitrag stellt zunächst das Grundkonzept und den typischen Vertragsinhalt vor. Darauf aufbauend wird die in der Praxis bedeutende Frage untersucht, in welcher Form Wandeldarlehen abgeschlossen werden sollten. Dazu wird beleuchtet, welche Form für die einzelnen Schritte der Wandlung erforderlich ist und welchem Zweck das Formgebot jeweils dient. Dabei zeigt sich, dass die Nichteinhaltung einer Formpflicht zur Nichtigkeit des gesamten Vertrages und zur Haftung der Geschäftsführung führen kann. Abschließend wird eine Gestaltungsmöglichkeit vorgestellt, die mit dem Schutzzweck der einschlägigen Formgebote vereinbar ist und diese nachteiligen Konsequenzen vermeidet.

https://doi.org/10.47782/oeba202603018301

Convertible loans are a widely used form of financing in Austria, particularly in the funding of startups. This article first presents the basic concept and the typical contractual content. Building on this, it examines a question of major practical relevance: in what form convertible loans should be concluded. To this end, it analyze...

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