Suchen Kontrast Hilfe
Der österreichische Bauprozess
Weselik/Hussian/Weselik

Der österreichische Bauprozess

Ausgewählte Fragen aus der bauvertraglichen Praxis und dem Prozessrecht

3. Aufl. 2025

Print-ISBN: 978-3-7073-3043-4

Besitzen Sie diesen Inhalt bereits, melden Sie sich an.
oder schalten Sie Ihr Produkt zur digitalen Nutzung frei.

Dokumentvorschau
Der österreichische Bauprozess (3. Auflage)

S. 13II. Der Prozessvergleich in Bausachen

Literatur: Deixler-Hübner/Klicka, Zivilverfahren4 (2005) Rz 205 ff; Fasching, Lehrbuch des Zivilprozessrechts2 (1990) Rz 1324 ff; Fucik, Der Vergleich, ÖJZ 2008, 79; Gitschthaler in Rechberger, ZPO2 (2000) zu §§ 204-206; Holzhammer, Der Prozessvergleich, in FS Schima (1969) 217; Klicka in Fasching/Konecny, Zivilprozessgesetze II/22 (2002) §§ 204-206 ZPO; Kodek/Mayr, Zivilprozessrecht⁵ (2021) Rz 616; Rechberger/Simotta, Zivilprozessrecht6 (2003) Rz 460 ff. Zur deutschen Rechtslage: Locher, Das private Baurecht6 (1996) § 47 Rz 479.

1. Einleitung

Praktische Bedeutung des Prozessvergleiches

Im Laufe eines Bauprozesses kann der Richter in jeder Lage des Verfahrens die Herbeiführung eines Vergleiches über einzelne Streitpunkte versuchen (§ 204 Abs 1 ZPO). Vor allem in Bausachen liegt die praktische Bedeutung des Prozessvergleiches darin, dass er den weiteren Gerichtsstreit zwischen den Parteien beendet und oft die Basis für eine weitere Zusammenarbeit der Parteien bildet. Darüber hinaus bringt der Prozessvergleich eine schnellere Entscheidung als ein rechtskräftiges gerichtliches Urteil mit sich und hat daher regelmäßig eine Ersparnis an Prozess- und sonstigen Kosten zur Folge....

Daten werden geladen...