Suchen Kontrast Hilfe
Der österreichische Bauprozess
Weselik/Hussian/Weselik

Der österreichische Bauprozess

Ausgewählte Fragen aus der bauvertraglichen Praxis und dem Prozessrecht

3. Aufl. 2025

Print-ISBN: 978-3-7073-3043-4

Besitzen Sie diesen Inhalt bereits, melden Sie sich an.
oder schalten Sie Ihr Produkt zur digitalen Nutzung frei.

Dokumentvorschau
Der österreichische Bauprozess (3. Auflage)

S. 107X. Die Koordinationspflicht der am Bau Beteiligten

Literatur: Gölles, Das Bau-Soll beim Bauvertrag, in Straube/Aicher/Ratka/Rauter (Hrsg), Handbuch Bauvertrags- und Bauhaftungsrecht I (2021) Punkt 9.3.2; Hussian, Die Koordinations- und Kooperationspflichten der am Bau Beteiligten, in FS 40 Jahre ÖGEBAU (2019); Iro, Die Warnpflicht des Werkunternehmers, ÖJZ 1983, 505 (539); Karasek, ÖNORM B 21103 (2016) Rz 874, 385/1; Kurschel, Gewährleistung beim Werkvertrag (1989) 153; Meinhard, Die Prüf- und Warnpflicht des Unternehmers im Bauwesen, SV 1984, 3 (3 f); U. Schwarz, Haftungsfragen aus dem Bauvertragsrecht (1984). Zur deutschen Rechtslage: Locher, Das private Baurecht6 (1996) Rz 255; Soergel in Hermann-Arnold/Siebert/Soergel, Kommentar zum BGB11 (1978) Vor §§ 631 ff Rz 55; Werner/Pastor, Der Bauprozess11 (2005) Rdn 1493.

1. Einleitung

Mitwirkungspflicht des Werkbestellers

Die Koordinationspflicht des Werkbestellers ergibt sich aus der gesetzlichen Mitwirkungspflicht (§ 1168 Abs 2 ABGB). Danach ist der Werkbesteller zur Sicherstellung der reibungslosen Abwicklung einzelner aufeinander aufbauender Leistungen zu entsprechender Koordinierung verpflichtet, um den Werkunternehmer bei der Durchführung seiner Lei...

Daten werden geladen...