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Was ist die Wohnungsgemeinnützigkeit und welche ist die älteste gemeinnützige Bauvereinigung in Österreich?
Die Wohnungsgemeinnützigkeit bzw die gemeinnützige Wohnungswirtschaft in Österreich wird aktuell von rund 180 Wohnungsunternehmen, quer durch alle Bundesländer, repräsentiert. Ungefähr 100 davon sind gemeinnützige Wohnungsgenossenschaften (mit über 500.000 Mitgliedern), zehn Aktiengesellschaften und der Rest GmbHs.
Zusammen verwalten diese gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBV) über 1 Mio Wohnungen. Darin wohnen über 2 Mio Menschen oder fast ein Viertel der österreichischen Gesamtbevölkerung. Jedes Jahr bauen die GBV zudem rund 15.000 bis 17.000 Wohnungen neu, eine Stadt in der Größe von Wiener Neustadt - Miet- und Eigentumswohnungen, die jedenfalls günstiger sein sollen als der Markt und für breite Bevölkerungsschichten zugänglich. Laut einer WIFO-Studie ersparen sich die GBV-Mieter jährlich etwa 1,2 Mrd € an Mietzinsen und die Käufer von GBV-Eigentumswohnungen über 122 Mio € an Kaufpreisen gegenüber Marktkonditionen.
Warum können GBV aber, mannigfach unabhängig von einer öffentlichen Wohnbauförderung, Wohnraum günstiger anbieten? Was sind die Besonderheiten dieser gemeinnützigen Wohnungswirtschaft? Was macht deren Erfolg und den Unterschied zu anderen Sektoren des Wohnungswesens aus...