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Blick in die Immobilienbranche
Die Verunsicherung in der Immobilienwirtschaft ist in den letzten Wochen noch größer geworden. Wie es weitergeht, weiß man nicht genau.
Aktuelle Unzufriedenheit
Der Aufschrei war groß nach der Pressekonferenz des Vizekanzlers zum Thema „Mietendeckel“. Die Repliken aus der Immobilienwirtschaft reichten von „Politische PR statt Wohnbaupolitik“ und „Auch Vermieten muss leistbar bleiben“ über „Ideologie statt Realität - Wohnungsmarkt in Gefahr“ bis hin zu „Nachhaltige Wohnungspolitik statt jahrelangem Flickwerk“. Zahlreiche Presseaussendungen befassten sich mit diesem Thema.
Die Situation zeigt aber zwei wesentliche Mankos, die langfristig zu großen Problemen führen könnten. Einerseits gibt es keine gemeinsame Stimme in der Branche - es ziehen zwar alle definitiv am gleichen Strang, aber leider nicht gleichzeitig. Andererseits wird die Branche mit solchen Aussagen im Regen stehen gelassen, und vernünftige Kompromisse und Vorschläge können nicht entsprechend adressiert werden. „Wer ist jetzt genau in der Regierung der Ansprechpartner für die Immobilienwirtschaft?“, bringt es VÖPE-Geschäftsführer Alexander Pawkowicz auf den Punkt.
Wo bleibt die Kommunikation mit der Branche, um eine gemeinsa...