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IRZ 2, Februar 2026, Seite 51

Die Behandlung von Fremdwährungsdifferenzen nach IFRS 18: Der Problemfall konzerninterner Ausleihungen („Intragroup Liabilities“)

Dominik Kupper, Esther Pittroff und Matthias Schmidt

IFRS 18 führt zu einer Neustrukturierung der Erträge und Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Besondere Herausforderungen ergeben sich aus der Einordnung von Fremdwährungsdifferenzen (FX-Differenzen), welche nach IFRS 18.B65 in Abhängigkeit vom Charakter der zugrunde liegenden Transaktion erfolgen soll. Einen zuletzt kontrovers diskutierten Fall stellen konzerninterne Ausleihungen dar. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der vorläufigen Agendaentscheidung des IFRS IC zu diesem Problemfall. Es wird gezeigt, warum kritische Stellungnahmen zu dieser Entscheidung richtig liegen, wenn sie die präferierten Lösungswege des IFRS IC im Widerspruch zur ökonomischen Substanz der FX-Differenzen sehen.

1. Einleitung

Mit Inkrafttreten von IFRS 18 werden für Geschäftsjahre ab dem alle Unternehmen verpflichtet, ihre Erträge und Aufwendungen in eine neue GuV-Struktur entlang von fünf Kategorien einzuordnen. Da IFRS 18.C2 eine retrospektive Anwendung vorsieht, sind viele Unternehmen mit verpflichtenden Zwischenberichten bereits vor diesem Zeitpunkt mit drängenden Umsetzungsfragen konfrontiert. Es ist eine frühzeitige Anpassung der Kontenpläne erforderlich, um Erträge und Auf...

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