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Konsolidierter Bericht der ESMA zu den verhängten Sanktionen
Die ESMA hat am ihren zweiten konsolidierten Bericht über die im Jahr 2024 verhängten Sanktionen und Maßnahmen veröffentlicht. Der Bericht diene - im Einklang mit der ESMA-Strategie 2023 bis 2028 - der Förderung einer einheitlichen Aufsichts- und Durchsetzungspraxis innerhalb der EU sowie einer erhöhten Transparenz im Bereich der Sanktionierung.
Laut der ESMA wurden im Jahr 2024 mehr als 970 verwaltungsrechtliche Sanktionen und Maßnahmen in jenen Finanzmarktbereichen ausgesprochen, die in ihren Zuständigkeitsbereich fallen. Das sei im Vergleich zu 2023 ein weitgehend stabiles Niveau. Der Gesamtwert der verhängten Geldbußen sei hingegen deutlich über jenem des Vorjahres gelegen und habe mehr als 100 Mio € betragen. Wie bereits 2023 seien die höchsten Sanktionen auf Verstöße gegen die Marktmissbrauchsverordnung sowie die MiFID II entfallen.
Erstmals habe die ESMA detailliertere Daten zu Art und Ausgestaltung der Sanktionen analysiert. Danach hätten über 60 % aller Maßnahmen in Form von Geldbußen bestanden. Rund 10 % seien im Wege von Vergleichsverfahren ergangen. Die über Vergleiche erzielten Beträge hätten mehr als 20 Mio € ausgemacht. Insgesamt würden die Daten erhebliche ...