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Praxishandbuch für Datenschutzbeauftragte
Scheichenbauer (Hrsg)

Praxishandbuch für Datenschutzbeauftragte

Aufgaben, Rechte und Pflichten

2. Aufl. 2025

Print-ISBN: 978-3-7073-4783-8

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Dokumentvorschau
Praxishandbuch für Datenschutzbeauftragte (2. Auflage)

4. Datenschutzbeauftragter in der Bank

4.1. Einleitung

Nachfolgend werden ausgewählte Fragestellungen, die den beruflichen Alltag des Datenschutzbeauftragten im Bankbereich prägen, behandelt. Das Bankgeschäft unterliegt einer Vielzahl von Regulierungen. Daher liegt ein Schwerpunkt auf der Darstellung der Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung von Daten in Banken. Aufgrund der Komplexität der von Banken verarbeiteten Daten befasst sich der zweite Schwerpunkt mit dem Thema Löschung und Anonymisierung von Daten. Darüber hinaus wird auf die Betroffenenrechte und die datenschutzrechtliche Beurteilung von Projekten und IT-Systemen eingegangen.

4.2. Rechtsgrundlagen

Im Folgenden werden die Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung von Daten in der Bank behandelt.

4.2.1. Rechtliche Verpflichtungen (Art 6 Abs 1 Buchst c DSGVO)

Banken können sich bei der Geschäftsabwicklung auf eine Fülle von gesetzlichen Regelungen stützen. Dazu zählen das Bankwesengesetz, Finanzmarkt-Geldwäsche-Gesetz, Zahlungsdienstegesetz, Verbraucherkreditgesetz, Hypothekar- und Immobilienkreditgesetz, Wertpapieraufsichtsgesetz, Börsegesetz, Kontenregister- und Konteneinschaugesetz, Gemeinsamer Meldestandard-Gesetz, die EigenkapitalS. 194verordnung CRR, Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz und viele andere Gesetze.

In der Folge werden die Sonderbestimmungen zum Datenschutz im Finanzmarkt-Geldwäschegesetz und Wertpapieraufsichtsgesetz behandelt.

4.2.1.1. Finanzmarkt-Geldwäsche-Gesetz (FM-GwG)

§ 21 FM-GwG enthält in § 21 eine eigene Bestimmung zu...

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