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bau aktuell 1, Jänner 2026, Seite 16

Bodenschutz als Dauerbrenner?

Eine Reflexion der neuen Zahlen zum Flächenmonitoring

Gernot Stöglehner

Laut Flächenmonitoring der Österreichischen Rauordnungskonferenz (ÖROK) ist die Zuwachsrate der Flächeninanspruchnahme in den letzten drei Jahren um zirka 40 % zurückgegangen. Doch was bedeutet dieses Ergebnis nun für die Bemühungen um eine nachhaltige Raumentwicklung? Der vorliegende Beitrag geht dieser Frage nach und ordnet die Zahlen ein.

1. Die Zahlen zum Flächenmonitoring

Das Flächenmonitoring der ÖROK dient der Beobachtung der Flächeninanspruchnahme für Bauland und Infrastruktur, auch als „Bodenverbrauch“ bezeichnet, sowie der Versiegelung in Österreich. Nach einer im Rahmen der ÖROK vereinbarten Methode werden vom Umweltbundesamt in einem dreijährigen Turnus jene Flächen ermittelt, die durch Bautätigkeiten und menschliche Nutzungen so weit verändert werden, dass sie für land- und forstwirtschaftliche Nutzung sowie als natürlicher Lebensraum nicht mehr zur Verfügung stehen. Fast 52,8 % davon sind versiegelt, also mit einer wasser- und luftundurchlässigen Schicht versehen.

Im Jahr 2022 kam das Flächenmonitoring erstmals zur Anwendung. Die Methode wurde zwischen 2022 und 2025 leicht adaptiert, sodass die Werte von 2022 mit der neuen Methode noch einmal berechnet wurden und sich so...

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