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Editorial
Die Rahmenbedingungen für das Bauen verändern sich in bemerkenswerter Geschwindigkeit. Europäische Vorgaben, nationale Umsetzungsakte und technische Regelwerke greifen immer enger ineinander und beeinflussen Planung, Ausführung, Wirtschaftlichkeit und rechtliche Beurteilung von Bauvorhaben gleichermaßen. Unsere Zeitschrift bau aktuell widmet sich diesen Entwicklungen mit dem Ziel, Zusammenhänge aufzuzeigen und eine fundierte Einordnung für die Praxis zu ermöglichen.
Inhaltlichen Schwerpunkt bildet diesmal das Thema „Nachhaltigkeit“. Was lange Zeit als programmatisches Leitbild galt, wird zunehmend zur rechnerischen Größe. Künftig soll es nicht mehr reichen, Nachhaltigkeit nur qualitativ mit blumigen Worten zu beschreiben. Zunehmend werden Kriterien geschaffen, um die behauptete Nachhaltigkeit mittels quantitativer Berechnungen prüfbar und vergleichbar zu machen. Wer in dem Geflecht aus Vorgaben, Nachweisen und Dokumentationspflichten den Überblick behält, verschafft sich nicht nur rechtliche Sicherheit, sondern auch einen nicht zu unterschätzenden Wettbewerbsvorteil.
Im Interview mit Harald Goldberger wird deutlich, dass sich der Fokus bei der Gebäudebewertung künftig von der reinen ...