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Leistungsbeziehungen im Konzern
Amberger/Aschauer/Bertl/Eberhartinger/Eckert/Egger/Hirschler/Hummel/Kalss/Kofler/Lang/Novotny-Farkas/Petutschnig/Riegler/Rust/Schuch/Spies/Staringer (Hrsg)

Leistungsbeziehungen im Konzern

Wiener Bilanzrechtstage 2025

1. Aufl. 2026

Print-ISBN: 978-3-7073-5183-5

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Leistungsbeziehungen im Konzern (1. Auflage)

1. Einleitung

Eines der häufigsten Motive für M&A-Transaktionen ist die Schaffung von Mehrwert durch die Nutzung von Synergiepotenzialen. Synergieeffekte bezeichnen die positive oder negative Veränderung der finanziellen Überschüsse, die durch den wirtschaftlichen Verbund zweier oder mehrerer Unternehmen entsteht und dazu führt, dass der Gesamtbetrag der finanziellen Überschüsse von der Summe der isoliert entstehenden Überschüsse abweicht. Obwohl im Vorfeld von M&A-Transaktionen häufig Synergiepotenziale sowohl zur Rechtfertigung hoher Kaufpreise als auch als Quelle zusätzlichen Wachstums angeführt werden, zeigt die empirische Evidenz, dass viele dieser Transaktionen langfristig eher zur Wertvernichtung als zur Wertschöpfung führen. Eine der Hauptursachen für die S. 28geringe Erfolgsquote von M&A-Transaktionen liegt in einer Selbstüberschätzung („Overconfidence“) des Managements. Diese führt dazu, dass Synergiepotenziale zu optimistisch eingeschätzt werden, was wiederum überhöhte Kaufpreise bzw das In-Kauf-Nehmen zu hoher Multiplikatoren zur Folge hat. Darüber hinaus finden sich in der Literatur Hinweise darauf, dass der M&A-Markt stark umkämpft ist und der daraus resultierende Bieterwet...

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