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ÖBA 1, Jänner 2009, Seite 5

Österreichs Kreditinstitute im 3. Quartal 2008

Nina Eder, Nikolaus Böck und Wolfgang Fleischhacker

Die unkonsolidierte Bilanzsumme der in Österreich meldepflichtigen Kreditinstitute überstieg Ende September 2008 erstmals 1 Billion EUR. Die Nachfrage nach Direktkrediten von inländischen Nichtbanken (in Summe: +5,2%) stieg doppelt so stark wie im Vorjahr. Die Bedeutung der Termineinlagen nahm weiterhin deutlich zu, sie stiegen in den ersten drei Quartalen 2008 um über 10 Mrd EUR. Die Auslandsaktiva entwickelten sich auf rund 400 Mrd EUR (+13,8%) und die Auslandsverbindlichkeiten auf rund 305 Mrd EUR (+11,8%). Das unkonsolidierte Betriebsergebnis der ersten drei Quartale 2008 der in Österreich meldepflichtigen Banken belief sich auf einen Betrag von 4,38 Mrd EUR. Verglichen mit dem bis zum Ende des 3. Quartals des Vorjahres erwirtschafteten Betriebsergebnis (4,61 Mrd EUR) bedeutete das einen Rückgang um 5,0%. Die Cost-Income-Ratio verschlechterte sich entsprechend auf 65,6%. Der Nettozinsertrag stieg verglichen mit 2007 um 0,62 Mrd EUR bzw. 11,4% auf einen Wert von 6,09 Mrd EUR an. Dieser Zuwachs war relativ betrachtet der bisher stärkste beim Nettozinsertrag beobachtete seit 1993. Einbußen verzeichneten die in Österreich meldepflichtigen Kreditinstitute bei den Erträgen aus dem Provisionsgeschäft. Außerdem wurde, wie auch schon im 1. Halbjahr und im 1. Quartal 2008 ein negativer Saldo aus dem Finanzgeschäft verzeichnet. Für das gesamte Geschäftsjahr 2008 wird mit einem Jahresüberschuß in Höhe von 3,57 Mrd EUR gerechnet.

The unconsolidated balance total of banks operating in Austria for the first time exceeded the EUR 1 trillion barrier. Total of direct loans to non banks increased by 5.2 percent, with loans denominated in foreign currency having a share of 17.7 percent of the total of 299.98 billion EUR. Bank’s average cost income ratio worsened up to 65.6 percent. Net interest return rose by 11.4 percent, the strongest increase since 1993. On the other hand return on commissions declined strongly. In general the banks are expecting a surplus of 3.57 billion Euro for the whole year. The number of banks and branches decreased by 23, with 871 banks and 4,262 branches being in existence by September 30th.

Österreichs Kreditinstitute im 3. Quartal 2008

Stichwörter: Anzahl der Bankstellen, Bankstellendichte, Bilanzsumme, Fremdwährungskredite, Einlagenentwicklung, Auslandsbereich, Derivativgeschäfte, Eigenmittelausstattung in Prozent der Bemessungsgrundlage, Cost-Income-Ratio, Nettozinsertrag, Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen, Saldo aus dem Provisionsgeschäft, Saldo aus Finanzgeschäften, Verwaltungsaufwendungen, erwarteter Jahresüberschuß.

JEL-Classification: G 21, L 89, N 20.

1. Anzahl und Struktur der Kreditinstitute in Österreich

Aufgrund von acht Neugründungen (eine Volksbank, drei Sonderbanken und vier § 9-Institute), einer Schließung (Wechselstube der ReiseBank AGS. 6 Niederlassung Österreich, Wien) sowie sechs Fusionen (eine im Sparkassen- und fünf im Raiffeisensektor) ist die Anzahl der Hauptanstalten in den ersten drei Quartalen 2008 von 870 auf 871 angestiegen. Gleichzeitig hat sich die Anzahl der Zweigstellen um 24 verringert. Somit ergab sich gegenüber Dezember 2007 im Bankstellennetz ein Rückgang um 23 auf 5.133 Standorte. Diese Veränderung resultierte aus 67 Schließungen und 44 Neugründungen.

Die Zahl der in Österreich meldepflichtigen Kreditinstitute, gegliedert nach Sektoren, zum bzw und die in diesem Zeitraum erfolgten Veränderungen sind in der Tabelle 1 dargestellt.

Die „Bankstellendichte" erhöhte sich von 1.616 Einwohnern pro Bankstelle zum Jahresultimo 2007 auf 1.623 zum . Das dichteste Bankstellennetz wies nach wie vor der Raiffeisensektor mit rund 43,8% auf, gefolgt von den Sparkassen und den Aktienbanken mit einem Anteil von 20,7% bzw 17,5% und den Volksbanken mit 10,7% an allen Bankstellen. Die verbleibenden 7,3% der österreichischen Bankstellen wurden von Landes-Hypothekenbanken, Sonderbanken, Bausparkassen und Zweigstellen gem § 9 BWG repräsentiert.

Die Gesamtzahl der Auslandsstandorte der inländischen Kreditinstitute (171) erhöhte sich in den ersten drei Quartalen um 12 Plätze. Ende September 2008 wurden 117 Filialen und 54 Repräsentanzen betrieben.

Tab. 1: Anzahl der Kreditinstitute in Österreich


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Aktienbanken und Bankiers
Sparkassensektor
Landes-Hypothekenbanken
Raiffeisensektor
Volksbankensektor
Bausparkassen
Sonderbanken
Par. 9-Institute lt. BWG
Gesamt
Summe
H
Z
H
Z
H
Z
H
Z
H
Z
H
Z
H
Z
F
Z
H
Z
H + Z
51
852
56
1.011
11
168
558
1.702
69
482
4
46
93
22
28
3
870
4.286
5.156
51
845
55
1.009
11
170
553
1.695
70
480
4
45
95
14
32
4
871
4.262
5.133
VAE
–7
–1
–2
+2
–5
–7
+1
–2
–1
+2
–8
+4
+1
+1
–24
–23

H = Hauptanstalt

Z = Zweiganstalten und Wechselstuben

F = Filialen

2. Geschäftsentwicklung der in Österreich meldepflichtigen Kreditinstitute

2.1. Bilanzsumme

Ende September 2008 belief sich die unkonsolidierte Bilanzsumme der in Österreich meldepflichtigen Kreditinstitute auf 1.071,08 Mrd EUR. In den ersten drei Quartalen 2008 konnte ein Wachstum von 171,54 Mrd EUR (+19,1%) festgestellt werden. Für diese Entwicklung war primär das Zwischenbankengeschäft im In- und Ausland verantwortlich (Anteil rund 80%). Mehr als die Hälfte des Bilanzsummenwachstums (+98,89 Mrd EUR) wurde im 3. Quartal realisiert, als es zur Neugründung bzw Umstrukturierung zweier Institute (Erste Bank und Erste Group Bank AG bzw Unicredit Bank Austria AG und CAIB Investment Bank) kam. Durch diese Spaltungen und der damit einhergehenden Intensivierung des gegenseitigen Interbankengeschäfts kam es zu Bilanzverlängerungen.

Zum konnte bei allen Bankensektoren ein Anstieg der Bilanzsumme festgestellt werden. Innerhalb der einzelnen Kreditinstitutssektoren erzielten die Aktienbanken (+78,49 Mrd EUR bzw +31,3%) das größte Bilanzsummenwachstum, gefolgt von den Raiffeisenbanken (+38,49 Mrd EUR bzw +17,3%). Das Schlußlicht bildeten die Bausparkassen mit einer Zunahme von 0,46 Mrd EUR (+2,2%).

Der Aktienbankensektor hielt Ende September 2008 mit 30,8% Marktanteil gemessen an der Gesamtbilanzsumme den ersten Platz. An zweiter Stelle folgte der Raiffeisensektor mit 24,3% vor den Sparkassen mit 16,5%. Die Sonderbanken erzielten einen Marktanteil von 8,9%, die Landes-Hypothekenbanken 8,7%, die Volksbanken 7,7%, die Bausparkassen 2,0% und die Zweigstellen gem § 9 BWG 1,1%.

Der Marktanteil der 10 größten Banken reduzierte sich im Vergleich zum Ultimo 2007 leicht um 0,4 Prozentpunkte. Die Top-ten-Banken gemessen an der Bilanzsumme erreichten Ende September 2008 ein Niveau von 56,0%.

In keinem Bundesland wurde ein Rückgang der Bilanzsumme gemeldet. Das Bilanzsummenwachstum wurde zum traditionell von in Wien ansässigen Kreditinstituten (+140,70 Mrd EUR bzw +24,7%) angeführt.

2.2. Direktkredite

Das EUR-Kreditgeschäft stieg gegenüber 12/2007 um 8,49 Mrd EUR (+3,6%) und das FW-Ausleihungsvolumen um 6,40 Mrd EUR (+13,7%). Ende September 2008 konnte somit ein Gesamtstand der Direktkredite von 299,98 Mrd EUR (+5,2%) ausgewiesen werden, 247,01 Mrd EUR waren davon in EURO denominiert. Am Ende des 3. Quartals 2008 stieg der Anteil der FW-Kredite wieder leicht auf 17,7%, insgesamt expandierten die FW-Kredite in den ersten 9 Monaten ohne Ausschaltung von Wechselkurseffekten um nahezu 14%. Jedoch war die Hälfte dieser relativen Wachstumsrate bloß auf Wechselkurseffekte (Abwertung des EUR gegenüber dem CHF) zurückzuführen.

S. 7Tab. 2a: Geschäftsentwicklung der Kreditinstitute in Österreich


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Stand
Kumulative Veränderung
2008/09
2008
2007
in Mrd €
in Mrd €
in %
in Mrd €
in %
Einlagen von inländischen Nichtbanken
270,21
+12,01
+4,65
+17,27
+7,47
EUR-Einlagen
264,80
+11,96
+4,73
+16,32
+7,19
Spareinlagen
148,12
+2,00
+1,37
+2,45
+1,76
Eigene inl. Emissionen an Nichtbanken (EUR u. FW)
112,17
+16,56
+17,32
+15,00
+19,48
Direktkredite an inländische Nichtbanken
299,98
+14,89
+5,22
+7,19
+2,61
EUR-Direktkredite
247,01
+8,49
+3,56
+11,37
+5,09
Fremdwährungs-Direktkredite
52,97
+6,40
+13,75
–4,19
–8,07
Titrierte Kredite an inl. Nichtbanken (EUR u. FW)
18,88
+0,60
+3,30
–0,39
–1,98
Auslandsaktiva
399,38
+48,36
+13,78
+48,93
+16,67
Auslandspassiva
305,67
+32,33
+11,83
+18,05
+6,96
Bilanzsumme
1.071,08
+171,54
+19,07
+77,63
+9,73
Besondere außerbilanzmäßige Finanzgeschäfte
2.322,45
+266,19
+12,95
+984,06
+59,27
Eigenmittel absolut
84,41
+4,47
+5,60
+13,33
+22,06
hievon Kernkapital
63,51
+5,17
+8,87
+10,47
+25,06
Eigenmittelquote (solvency ratio) in %
16,22

Tab. 2b: Ertragslage der österreichischen Kreditinstitute im 1.–3. Quartal 2008


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1.–3. Quartal 2008
1.–3. Quartal 2007
1.–3. Quartal 2006
Mrd €
% VJ
Mrd €
% VJ
Mrd €
% VJ
1.
Zinsen und zinsähnliche Erträge
33,81
23,1
27,46
29,5
21,20
20,7
2.
Zinsen und zinsähnliche Aufwendungen
27,72
26,0
22,00
39,0
15,82
29,5
I.
NETTOZINSERTRAG (1.–2.)
6,09
11,4
5,47
1,6
5,38
0,5
3.
Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen
2,59
26,7
2,05
4,1
1,97
8,5
4.
Saldo Ertrag / Aufwand aus Provisionen
3,21
–9,1
3,53
11,4
3,17
10,8
5.
Saldo Ertrag / Aufwand aus Finanzgeschäften
–0,33
–198,3
0,33
–44,7
0,60
15,3
6.
Sonstige betriebliche Erträge
1,15
–1,2
1,17
10,9
1,05
13,4
II.
BETRIEBSERTRÄGE (I. +3. +4. +5. +6.)
12,71
1,4
12,54
3,1
12,17
6,0
7.
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
7,18
7,7
6,67
2,9
6,48
6,5
hv. Personalaufwand
4,34
8,5
4,00
2,0
3,92
8,1
hv. Sachaufwand
2,84
6,4
2,67
4,4
2,56
4,3
8.
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle
Vermögensgegenstände
0,44
–1,2
0,45
–8,1
0,49
–8,5
9.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
0,71
–12,5
0,81
5,5
0,77
16,6
III.
BETRIEBSAUFWENDUNGEN (7. +8. +9.)
8,33
5,1
7,93
2,5
7,74
6,4
IV.
BETRIEBSERGEBNIS (II.–III.)
4,38
–5,0
4,61
4,0
4,43
5,5


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QUARTALSWEISE AKTUALISIERTE VORSCHAUWERTE FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR
IV.
ERWARTETES JAHRES-BETRIEBSERGEBNIS
7,46
23,3
6,05
8,4
5,58
4,6
10.
Saldo aus Wertberichtigungen auf Forderungen und Zuführungen zu Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten und für Kreditrisken gegenüber den entsprechenden Erträgen aus deren Auflösung (exkl. Wertpapiere)
3,57
141,1
1,48
–15,9
1,76
11,3
11.
Saldo aus Wertberichtigungen auf Wertpapiere und Beteiligungen gegenüber den entsprechenden Erträgen aus deren Auflösung
–0,08
77,7
–0,36
86,3
–2,59
–563,7
V.
ERWARTETES ERGEBNIS
der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (IV. –10. –11.)
3,97
–19,3
4,92
–23,1
6,40
54,6
12.
Erwartetes a.o. Ergebnis (Ertrag + / Aufwand –)
–0,02
–77,8
–0,01
63,4
–0,04
–115,4
13.
Erwartete Steuern von Einkommen, Ertrag und sonstige Steuern
0,38
–23,5
0,49
2,2
0,48
–11,2
VI.
ERWARTETER JAHRESÜBERSCHUSS
(+) / –FEHLBETRAG (–) (V. +12. –13.)
3,57
–19,2
4,42
–25,0
5,88
53,3

S. 8Abb. 1: Direktkredite an inländische Nichtbanken (Mia EUR)

2.2. Direktkredite

Abb. 2: Einlagen von inländischen Nichtbanken (Mia EUR)

2.2. Direktkredite

Abb. 3: Titrierte Kredite an inländische Nichtbanken (Mia EUR)

2.2. Direktkredite

Abb. 4: Eigene Inlandsemissionen an Nichtbanken (Mia EUR)

2.2. Direktkredite

Abb. 5: Auslandsforderungen (Mia EUR)

2.2. Direktkredite

Abb. 6: Auslandsverbindlichkeiten (Mia EUR)

2.2. Direktkredite

Abb. 7: Bilanzsumme (Mia EUR)

2.2. Direktkredite

Abb. 8: Besondere außerbilanzmäßige Geschäfte (Mia EUR)

2.2. Direktkredite

S. 9Die inländischen Forderungen an Nichtbanken (299,98 Mrd EUR) überstiegen zum die Verbindlichkeiten (270,21 Mrd EUR) um 29,77 Mrd EUR. Von Mitte 1996 bis Mitte 2007 lag die Differenz immer über 30 Mrd EUR. Seit Ende Dezember pendelte die Differenz zwischen 25 Mrd EUR und 29 Mrd EUR. Durch diese Entwicklung lag die unkonsolidierte Loan Deposit Ratio im Kundengeschäft Ende September 2008 bei 111,0%. Im langjährigen Durchschnitt – vor Beginn der Finanzmarktturbulenzen im Juni 2007 – lag diese Kennzahl bei über 121%.

Der Anteil der Top-ten-Banken an allen Direktkrediten blieb gegenüber dem Ultimo 2007 mit 45,7% auf fast gleichem Niveau (12/2007: 46,1%).

Tab. 3: Die wichtigsten Bilanz-Kennzahlen im Überblick (in Prozent)


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2008/09
2007/09
2006/09
Anteil der Auslandsaktiva an der Bilanzsumme
37,3
39,1
35,8
Anteil der Auslandspassiva an der Bilanzsumme
28,5
31,7
33,0
Relation der Derivative zur Bilanzsumme
216,8
302,1
202,6

Tab. 4: Die wichtigsten Ertrags-Kennzahlen im Überblick (in Prozent)


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2008/09
2007/09
2006/09
Cost-Income-Ratio
65,6
63,2
63,6
Relation Nettozinsertrag zu den Betriebserträgen
47,9
43,6
44,2
Relation Saldo Provisionsgeschäft zu den Betriebserträgen
25,2
28,1
26,0

2.3. Verbriefte Kredite

Die titrierten Kredite an inländische Nichtbanken wiesen in Summe ein Volumen von 18,88 Mrd EUR auf. In allen erhobenen Kategorien, außer den Schuldtiteln öffentlicher Stellen (–0,39 Mrd EUR, Stand: 6,93 Mrd EUR), konnten Zuwächse festgestellt werden: Schuldtitel, Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 5,55 Mrd EUR (+0,38 Mrd EUR), nicht festverzinsliche Wertpapiere 3,65 Mrd EUR (+0,32 Mrd EUR) und verbriefte Forderungen 2,75 Mrd EUR (+0,29 Mrd EUR). In Summe wurde damit ein Zuwachs von 3,3% bzw 0,60 Mrd EUR festgestellt.

2.4. Mittelaufkommen

Die Gesamteinlagen bei allen in Österreich meldepflichtigen Kreditinstituten nahmen gegenüber dem Jahresende 2007 um 4,7% (+12,01 Mrd EUR) auf 270,21 Mrd EUR zu. Nach 2007 (+7,2%) und 1999 (+5,9%) war das 4,7%-Wachstum der höchste Wert seit der Einführung der Erhebung. Hervorzuheben war die Entwicklung der Termineinlagen, die in den ersten 9 Monaten 2008 um 10,21 Mrd EUR bzw 25,1% stiegen. Der starke Termineinlagenzuwachs spiegelte sich in fast allen Bankensektoren wider. Den stärksten Einlagenzuwachs hatten die Aktienbanken (+4,80 Mrd EUR), gefolgt von den Raiffeisenbanken (+2,08 Mrd EUR) und den Landes-Hypothekenbanken (+1,07 Mrd EUR) aufzuweisen. Die Termineinlagen kamen Ende September 2008 auf einen Stand von 50,89 Mrd EUR.

Ein moderates Wachstum konnte auch bei den Spareinlagen (+1,4%) verzeichnet werden, was zu einem Stand von 148,12 Mrd EUR führte. Im Gegensatz dazu wiesen die Sichteinlagen mit 0,3% (bzw –0,19 Mrd EUR) einen leichten Rückgang auf (Stand Q3/2008: 71,21 Mrd EUR). Ende September 2008 verteilten sich die Einlagen auf 54,8% Spareinlagen (–1,8 Prozentpunkte), 26,4% Sichteinlagen (–1,3 Prozentpunkte) und 18,8% Termineinlagen (+3,1 Prozentpunkte).

Allgemein ging der Anteil der Topten-Banken im Bereich der Einlagen von 45,4% auf 44,0% zurück.

Das Volumen der eigenen Inlandsemissionen an Nichtbanken erreichte einen Stand von 112,17 Mrd EUR (+17,3% bzw +16,56 Mrd EUR). Mit 17,3% war das relative Wachstum nicht mehr ganz so stark wie in der Vergleichsperiode des Vorjahres (+19,5%) und lag damit erstmals seit längerer Zeit unter dem Bilanzsummenwachstum. Beide Inlandsemissionskategorien, begebene Schuldverschreibungen und andere verbriefte Verbindlichkeiten, trugen mit 6,83 Mrd EUR bzw 9,73 Mrd EUR kräftig zu dieser Entwicklung bei.

2.5. Auslandsbereich

Die Auslandsforderungen stiegen in den ersten drei Quartalen 2008 um 13,8% bzw 48,36 Mrd EUR (09/2007: +16,7%) die Auslandsverbindlichkeiten um 11,8% bzw 32,33 Mrd EUR (09/2007: +7,0%). Sowohl bei den Forderungen (+32,26 Mrd EUR) als auch bei den Verbindlichkeiten (+31,49 Mrd EUR) im Ausland wurden die größten Zuwächse im Zwischenbankverkehr festgestellt. Der fehlende Teil bei den Auslandforderungen entfiel großteils auf das Kreditkundengeschäft (+15,43 Mrd EUR).

Durch die unterschiedlichen Wachstumsraten in den ersten drei Quartalen 2008 bezifferte sich die Nettoforderungsposition österreichischer Kreditinstitute gegenüber dem Ausland auf 93,71 Mrd EUR. Ende Juni 2008 lag die Differenz noch bei knapp über 100 Mrd EUR.

Ende September 2008 lag der Anteil der Auslandsaktiva gemessen an der Bilanzsumme (399,38 Mrd EUR) – nach einem zwischenzeitlichen Höchstwert Ende Juni 2008 (40,1%) – bei 37,3% (–1,3 Prozentpunkte im Vergleich zum Jahresende 2007). Die Auslandspassiva (305,67 Mrd EUR) kamen auf einen Wert von 28,5% (–1,9 Prozentpunkte). Der anteilsmäßige Rückgang läßt sich auf ein forciertes inländisches Interbankengeschäft zurückführen.

Die Top ten im Auslandsgeschäft kamen auf einen Anteil von 72,4%, welcher gegenüber 12/2007 um 3,2 Prozentpunkte zurückging.

2.6. Derivate

Ende September 2008 betrug das Volumen der Derivativgeschäfte 2.322,45 Mrd EUR, dies entsprach einem Zuwachs im Vergleich zum Ultimo des Vorjahres von 266,19 Mrd EUR (+12,9%). Der Großteil des Derivativgeschäfts entfiel auf Zinssatzverträge (75,8% Anteil, –4,4 Prozentpunkte), der Rest entfiel fast ausschließlich auf Wechselkurs-/Goldverträge (23,3% Anteil, +6,4 Prozentpunkte). Bei Edelmetall-, Waren- und Substanzwertverträgen wurden kaum Bankgeschäfte getätigt.

Das Verhältnis der besonderen außerbilanziellen Finanzgeschäfte zur Gesamtbilanzsumme der österreichischen Kreditinstitute belief sich dadurch auf das rund 2,2 fache gegenüber dem 2,3 fachen Ende 2007. Die Anzahl der Kreditinstitute, die dieses Geschäftsfeld verfolgen, blieb mit rund 350 Instituten konstant.

S. 10Die Top-ten-Banken in diesem Geschäftsfeld kamen weiterhin auf einen hohen Anteil von 91,8% (–0,5 Prozentpunkte).

Abb. 9: Betriebsergebnis (Mio EUR)

2.6. Derivate

Abb. 10: Nettozinsertrag (Mio EUR)

2.6. Derivate

Abb. 11: Nettoprovisionsertrag (Mio EUR)

2.6. Derivate

Abb. 12: Erwartetes Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Mio EUR)

2.6. Derivate

Abb. 13: Die Struktur der Betriebserträge

2.6. Derivate

2.7. Eigenmittel

Die nach den neuen Bestimmungen von Basel II errechneten unkonsolidierten anrechenbaren Eigenmittel betrugen Ende September 2008 84,41 Mrd EUR, was einer Erhöhung in den ersten neun Monaten von 4,47 Mrd EUR bzw 5,6% entsprach. Im Vergleichszeitraum 2007 stiegen die Eigenmittel noch um 13,33 Mrd EUR oder 25,1%.

Mit 63,51 Mrd EUR entfielen rund 75% der Eigenmittel auf das Kernkapital. Die unkonsolidierte Eigenmittelausstattung in Prozent der Bemessungsgrundlage (solvency ratio) betrug 16,2% (–1,6 Prozentpunkte gegenüber dem Ultimo 2007).

3. Ertragslage der in Österreich meldepflichtigen Kreditinstitute

3.1. Betriebsergebnis

Das unkonsolidierte Betriebsergebnis der in Österreich meldepflichtigen Kreditinstitute belief sich für den Zeitraum von Jahresbeginn bis Ende des 3. Quartals 2008 auf einen Betrag von 4,38 Mrd EUR. In der Vergleichsperiode des Vorjahres wurde ein Betrag in Höhe von 4,61 Mrd EUR gemeldet. Relativ betrachtet bedeutete das einen Rückgang des Betriebsergebnisses um 5,0%. Die letzte Abnahme des Betriebsergebnisses der ersten drei Quartale eines Jahres wurde 2002 verzeichnet. Grundlage für diese Entwicklung waren die im Verhältnis zur Vergleichsperiode 2007 nur gering angewachsenen Betriebserträge (+0,17 Mrd EUR bzw +1,4% auf 12,71 Mrd EUR), während die Betriebsaufwendungen um 0,40 Mrd EUR bzw 5,1% auf einen Betrag von 8,33 Mrd EUR stiegen.

3.2. Betriebserträge und Betriebsaufwendungen

Im bezug auf die Betriebserträge hat sich das Bild seit Ende des 1. Halbjahres etwas gebessert. Wurde für diesen Zeitraum noch ein Rückgang im Vergleich zum 1. Halbjahr des Vorjahres gemeldetS. 11 (–0,15 Mrd EUR bzw –1,8%), so fielen die Betriebserträge bis inklusive des 3. Quartals 2008 mit 12,71 Mrd EUR um 0,17 Mrd EUR bzw 1,4% höher aus als in der Vergleichperiode 2007. Zurückzuführen ist dies auf die deutliche Steigerung des Nettozinsertrags und der Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen. Der Anstieg der Betriebsaufwendungen ließ sich vor allem auf Anstiege im Bereich des Sachaufwands, bei Löhnen und Gehältern, sowie auf die Dotierung von Pensionsrückstellungen zurückführen.

Diese Entwicklung spiegelte sich naturgemäß auch in der Cost-Income-Ratio wider, die sich auf 65,6% verschlechterte. Zum belief sich diese noch auf 63,2%, was den Beststand zum Ende eines 3. Quartals seit 1995 darstellte.

Sektoral betrachtet zeigte sich zum Ende des 3. Quartals folgendes Bild betreffend Cost-Income-Ratio: Die Volksbanken (50,6%), die Landes-Hypothekenbanken (56,0%), die Raiffeisenbanken (58,0%) und die Sparkassen (61,7%) lagen mit ihrer Cost-Income-Ratio auf einem besseren Niveau als der Durchschnitt der in Österreich meldepflichtigen Kreditinstitute. Über dem Durchschnittsstand befanden sich die Sonderbanken (66,7%), die Bausparkassen (79,9%), die Aktienbanken (80,0%) und die Zweigstellen gem § 9 BWG (95,1%).

Abb. 14: Cost-Income-Ratio (Mio EUR)

3.2. Betriebserträge und Betriebsaufwendungen

Abb. 15: Relation Nettozinsertrag zu den Betriebserträgen (Mio EUR)

3.2. Betriebserträge und Betriebsaufwendungen

Abb. 16: Relation Saldo Provisionsgeschäft zu den Betriebserträgen (Mio EUR)

3.2. Betriebserträge und Betriebsaufwendungen

3.3. Nettozinsertrag

Der Nettozinsertrag belief sich bis Ende des 3. Quartals 2008 auf 6,09 Mrd EUR und steigerte sich somit gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um markante 0,62 Mrd EUR bzw 11,4%, was eine seit 1993 noch nicht dagewesene Erhöhung in bezug auf die ersten 3 Quartale eines Jahres darstellt. Der überwiegende Teil des Nettozinsertrags wurde allerdings über das Auslandsgeschäft erwirtschaftet. Das Zinsgeschäft gewann folglich, betreffend die ersten drei Quartale eines Jahres, erstmals seit 2002 wieder an Bedeutung. Dies zeigte sich anhand des Wachstums des Anteils des Nettozinsertrages an den gesamten Betriebserträgen auf 47,9% (+4 Prozentpunkte).

Den größten Einfluß hatte das Zinsgeschäft mit einem Anteil von 66,2% an den Betriebserträgen im Bausparkassensektor. Im Mittelfeld lagen die Aktienbanken (64,9%), die Raiffeisenbanken (48,4%), die Landes-Hypothekenbanken (44,5%), die Volksbanken (43,5%) und die Sparkassen (41,6%). Eine geringere Bedeutung hatte das Zinsgeschäft bei den Zweigstellen gem § 9 BWG (22,4%) und den Sonderbanken (18,0%).

S. 12Der Total Spread verringerte sich allerdings gegenüber der Vergleichsperiode 2007 um 0,03 Prozentpunkte und belief sich am Ende des 3. Quartals 2008 auf rund 1,0%.

3.4. Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen

Die Summe der Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen der ersten drei Quartale dieses Jahres betrug 2,59 Mrd EUR. Das bedeutete, daß im Verhältnis zur Vergleichsperiode des Vorjahres mit 26,7% die höchste Zuwachsrate seit 2000 erreicht wurde. Vergleicht man die absolute Veränderung jeweils der Zeiträume von Jahresbeginn bis zum Ende des 3. Quartals, handelte es sich hier sogar um den größten Anstieg seit 1995 (+0,55 Mrd EUR). Im Vorjahr wuchs diese Position um nur 0,08 Mrd EUR bzw 4,1%. Der sprunghafte Anstieg dieser Position in der aktuellen Berichtsperiode ließ sich vor allem auf die starke Zunahme der Erträge aus Anteilen an verbundenen Unternehmen zurückführen.

3.5. Saldo aus dem Provisionsgeschäft

Obwohl das Zinsgeschäft und die Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen deutlich an Anteilen am gesamten Betriebsertrag zugelegt haben, blieb das Provisionsgeschäft immer noch zweitwichtigste Ertragsquelle der in Österreich tätigen Kreditinstitute. Nichtsdestotrotz war der Reingewinn aus Provisionen deutlich rückläufig. Während sich der Saldo aus dem Provisionsgeschäft der ersten drei Quartale des Vorjahres noch auf 3,53 Mrd EUR belief, verminderte sich dieser für 2008 auf 3,21 Mrd EUR (–0,32 Mrd EUR bzw –9,1%). Den größten Anteil an dieser Position machte mit 1,11 Mrd EUR der Saldo aus Provisionen aus dem Wertpapiergeschäft aus. Bei dieser Größe wurde auch der stärkste Rückgang verzeichnet (–0,35 Mrd EUR bzw –24,1%).

3.6. Saldo aus Finanzgeschäften

Der Saldo aus dem Finanzgeschäft war wie schon im 1. Quartal und im 1. Halbjahr negativ und belief sich auf –0,33 Mrd EUR. Ende des 3. Quartals 2007 stellte diese Position noch einen Ertrag von 0,33 Mrd EUR dar. Die Verluste in diesem Bereich kamen hauptsächlich aus dem Wertpapierhandel, wo ein Saldo von –0,70 Mrd EUR gemeldet wurde. Etwas ausgeglichen wurde dieser Verlust durch das Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft, welches sich auf 0,08 Mrd EUR belief und den sonstigen Finanzgeschäften, die 0,29 Mrd EUR ausmachten.

3.7. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich gegenüber 2007 um 0,01 Mrd EUR bzw 1,2% auf 1,15 Mrd EUR. 2007 stiegen sie gegenüber der Vergleichsperiode 2006 noch um 10,9% (+0,11 Mrd EUR).

3.8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen der in Österreich meldepflichtigen Kreditinstitute stiegen im Vergleich zum Zeitraum bis Ende des 3. Quartals des Vorjahres um 0,51 Mrd EUR bzw 7,7% auf 7,18 Mrd EUR an. 2007 wuchs diese Position im Vorjahresvergleich um nur 0,19 Mrd EUR bzw 2,9%. Der Großteil dieser Zuwächse resultierte aus dem Personalaufwand, der mit 4,34 Mrd EUR um 0,34 Mrd EUR bzw 8,5% höher ausfiel als in der Vergleichsperiode 2007. Dieses Wachstum resultierte wiederum hauptsächlich aus der Dotierung von Pensionsrückstellungen im Ausmaß von 0,13 Mrd EUR. Diese Position stellte Ende des 3. Quartals 2007 durch einen Überhang von Auflösungen noch einen Ertrag von 0,01 Mrd EUR dar. Der Sachaufwand belief sich auf 2,84 Mrd EUR und wuchs somit um 0,17 Mrd EUR bzw 6,4%.

3.9. Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände

Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände reduzierten sich geringfügig. Bis zum Ende des 3. Quartals 2008 fiel mit 0,44 Mrd EUR um 0,01 Mrd EUR bzw 1,2% weniger Abschreibungsbedarf an als in der Vergleichsperiode des Vorjahres.

3.10. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Auffallend war der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 0,10 Mrd EUR bzw 12,5% auf einen Betrag von 0,71 Mrd EUR. In der Vergleichsperiode 2007 nahmen diese noch um 0,04 Mrd EUR bzw 5,5% und 2006 sogar noch um 0,11 Mrd EUR bzw 16,6% zu.

3.11. Erwartetes Jahresergebnis

Im bezug auf das Jahres-Betriebsergebnis zeigen sich die in Österreich meldepflichtigen Kreditinstitute durchaus optimistisch. Im Gegensatz zu den Erwartungen für 2007 auf Basis der ersten 3 Quartale rechnen sie für das Gesamtjahr 2008 mit einem Betriebsergebnis, das mit 7,46 Mrd EUR um 1,41 Mrd EUR bzw 23,3% höher beziffert ist als noch im Vorjahr.

Dieses Bild wandelt sich allerdings nach Berücksichtigung der erwarteten Wertberichtigungen. Im Bereich der Eventualverbindlichkeiten und Kreditrisiken belaufen sich diese auf insgesamt 3,57 Mrd EUR. Dieser Schätzwert ist um 2,09 Mrd EUR bzw 141,1% höher als die Prognose für das Vorjahr. Ein Großteil dieses Anstiegs beruht auf dem deutlich höheren erwarteten Abschreibungsbedarf im Kreditbereich. Weiters wirkt sich hier auch der Abschreibungsbedarf für Wertpapiere des sonstigen Umlaufvermögens aus, der weitaus höher als noch Ende des 3. Quartals 2007 geschätzt wird.

Nach Berücksichtigung der Steuern ergibt sich schließlich ein erwarteter Jahresüberschuß in Höhe von 3,57 Mrd EUR. Auf Basis der Vergleichsperiode des Vorjahres rechneten Österreichs Institute jedoch noch mit 4,42 Mrd EUR für das Gesamtjahr 2007.

Nina Eder / Nikolaus Böck / Wolfgang Fleischhacker
3.11. Erwartetes Jahresergebnis

Mag. Nina Eder, Stammdaten, Abteilung für Aufsichts- und Monetärstatistik, Oesterreichische Nationalbank; e-mail: nina.eder@oenb.at

3.11. Erwartetes Jahresergebnis

Mag. Nikolaus Böck, Aufsichtsstatistik, Abteilung für Aufsichts- und Monetärstatistik, Oesterreichische Nationalbank; e-mail: nikolaus.boeck@oenb.at

3.11. Erwartetes Jahresergebnis

Wolfgang Fleischhacker BA, Aufsichtsstatistik, Abteilung für Aufsichts- und Monetärstatistik, Oesterreichische Nationalbank; e-mail: wolfgang.fleischhacker@oenb.at

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