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Vorteil aus dem Dienstverhältnis bei Verzinsung von Bankguthaben zu Mitarbeiterkonditionen
Zwischen einer Bank, mehreren ihrer (ehemaligen) Angestellten sowie dem Finanzamt herrschte Uneinigkeit darüber, ob bzw in welchem Umfang Zinsen für Bankguthaben einen Vorteil aus dem Dienstverhältnis und somit Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit darstellen, wenn die Bank den Mitarbeitern bessere Konditionen gewährt als den meisten übrigen Kunden. Das Gericht setzte sich erstmals vertieft mit dieser Frage auseinander und beantwortete dabei mehrere grundsätzliche Rechtsfragen.
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, Revision zugelassen; , Revision zugelassen und Amtsrevisionen eingebracht. |
1. Der Fall
Eine Bank bietet ihren Mitarbeitern und Pensionisten, die zuvor bei ihr gearbeitet hatten, sowie bestimmten Angehörigen von begünstigten Personen Mitarbeiterkonditionen an. Diese umfassen die kostenlose Kontenführung, den Verzicht auf Depotgebühren für die Verwahrung inländischer Wertpapiere und bessere Guthabenzinsen, als die Bank den meisten übrigen Kunden gewährt. Besonders die steuerliche Behandlung letzterer war in den gegenständlichen Verfahren strittig.
Zu Beginn des Jahres 2024 gewährte die Bank dem begünstigten Personenkreis für Einlage...