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Forderungsverzicht gegenüber GmbH eines Dienstnehmers als Vorteil aus dem Dienstverhältnis
Entscheidung: (Amtsrevision, Aufhebung wegen inhaltlicher Rechtswidrigkeit); Vorerkenntnis (Parteirevision, Aufhebung wegen Verletzung von Verfahrensvorschriften).
Normen: §§ 15 Abs 1, 25 Abs 1 Z 1 EStG.
Sachverhalt und Verfahren: Eine AG verpfändete 2001 ein ihr gehöriges Bankkonto an eine Bank zur Besicherung eines Kredits einer GmbH. Gleichzeitig räumte der Alleingesellschafter und Geschäftsführer der GmbH (G), der Dienstnehmer der AG war, dieser ein Optionsrecht ein, die GmbH zu einem symbolischen Kaufpreis zu übernehmen.
2003 stellte die Bank den Kredit fällig und zog das verpfändete Bankguthaben ein. Die GmbH gab ein Schuldanerkenntnis ab und traf mit der AG eine Rückzahlungsvereinbarung, wobei in der Folge keine Zahlungen an die AG geleistet wurden. 2005 erklärte die AG den Verzicht auf die Rückzahlung der Forderung. Aus der gleichzeitig getroffenen Vereinbarung zwischen der AG und G ging hervor, dass sowohl die Besicherung des Kredits im Jahr 2001 als auch der Verzicht auf die Rückzahlung der Forderung im Jahr 2005 erfolgten, um G als Mitarbeiter an das Unternehmen der AG zu binden. Kurze Zeit später trat G seine Anteile an der GmbH um 1 Eu...