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Fachkräfte kennen keine Grenzen
Warum Global Mobility zur Chef:innensache wird - steuerlich, strategisch und menschlich
Der zunehmende Fachkräftemangel, neue Arbeitsmodelle und steigende internationale Mobilität von Arbeitskräften führen zu komplexen rechtlichen Fragestellungen für Unternehmen. Internationale Entsendungen, grenzüberschreitende Remote-Arbeit und kurzfristige Projekteinsätze - um nur einige zu nennen - bergen erhebliche steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Risiken.
Der Beitrag zeigt, wie Unternehmen durch strategisch gesteuerte Global-Mobility-Programme rechtliche Risiken reduzieren, Personalkosten planbar machen und gleichzeitig internationale Talente gewinnen und integrieren können. Dabei wird deutlich, dass steuerliche Planung, Kostenkontrolle und DEI-Aspekte („diversity, equity, inclusion“) zunehmend zusammenspielen und Global Mobility zu einem zentralen ESG-Faktor für resiliente und zukunftsfähige Organisationen wird.
1. Internationale Mobilität als Antwort auf den Fachkräftemangel
Was lange als HR-Thema galt, ist heute ein zentrales Element der Unternehmenssteuerung: die internationale Mobilität von Mitarbeitenden. Die Erwartungen haben sich verändert, und zwar auf beiden Seiten. Unternehmen suchen Talente weltweit, Mitarbeiter:innen fordern Flexibilität und internationale...