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Handbuch Kreislaufwirtschaft
Huber-Heim/Dittrich/Schönberg (Hrsg)

Handbuch Kreislaufwirtschaft

Strategien & Geschäftsmodelle - Ressourcenmanagement - Digitalisierung - Rechtliche Rahmenbedingungen

1. Aufl. 2026

Print-ISBN: 978-3-7143-0431-2

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Handbuch Kreislaufwirtschaft (1. Auflage)

S. 602.7. Performance Economy

Nicht mehr das Besitzen von Produkten, sondern nur noch die Verwendung in den Mittelpunkt des Wirtschaftens zu stellen, ist der Kern des Modells, das Walter R. Stahel mit Performance Economy meint. Es geht um eine Verschiebung des ökonomischen Denkens vom Kauf eines Produktes zum dauerhaften Benutzen von Produkten, um ein völlig neues Verständnis von Wertschöpfung, Effizienz und Verantwortung.

Abb 12: Das Modell der Performance Economy [Quelle: Walter R. Stahel/Roland Clift Taking Stock of Industrial Ecology, Verlag Springer Open, 2016 Chapter 7 Stocks and Flows in the Performance Economy, 149]Abb 12: Das Modell der Performance Economy [Quelle: Walter R. Stahel/Roland Clift Taking Stock of Industrial Ecology, Verlag Springer Open, 2016 Chapter 7 Stocks and Flows in the Performance Economy, 149]

Die Idee der „Performance Economy“ wurde von Stahel bereits in den 1980er-Jahren formuliert und seitdem in mehreren Publikationen ausgearbeitet, insbesondere in „The Performance Economy“ (2006, aktualisiert 2010) sowie in zahlreichen Artikeln für die Ellen MacArthur Foundation und Vorträgen.

Viele der folgenden Überlegungen treffen besonders für Gesellschaften zu, deren Märkte beinahe gesättigt sind und hohe Bestände an produziertem Kapital schon vorhanden sind.

S. 612.7.1. Werterhalt statt Wertschöpfung

Beim linearen Wirtschaften ist der Materialfluss zentral. Die Prozesse bei...

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