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IRZ 5, Mai 2026, Seite 193

Liebe Leserinnen und Leser,

Eva Trischberger

//weiter gedacht! Auch nach vier Jahren Russland-Ukraine-Krieg bleibt die deutsche Wirtschaft in Russland weiterhin präsent: Hunderte deutsche Unternehmen halten dort Vermögenswerte im Wert von schätzungsweise 100 Mrd. Euro (SZ v. ), darunter zahlreiche Immobilien, die nach IAS 40 bilanziert werden. Doch der Wert dieser Objekte steht auf wackeligen Füßen. Neben klassischen Faktoren wie Zins- und Mietpreisentwicklungen sind es insbes. geopolitische Restriktionen, die den Fair Value massiv beeinflussen. Russische Dekrete, die auf Unternehmen aus „unfreundlichen Staaten“ abzielen, sorgen dafür, dass beim Verkauf ein Abschlag von mindestens 60% fällig wird - ein tiefer Einschnitt, der die Bewertung nach IFRS 13 zur Gratwanderung macht.

[i]Zwei Fair Value-Realitäten

Wie ist nun der Kaufpreisabschlag, der im Fall einer Veräußerung einer Büroimmobilie zu erwarten ist, in die Welt des IFRS 13 einzuordnen? Boris Kasapovic und Roman Rohatschek stellen die entscheidenden Fragen: Handelt es sich um eine bewertungsrelevante Eigenschaft des Objekts, einen unternehmensspezifischen Umstand oder einen am Markt objektivierbaren Inputparameter? Am Beispiel der fiktiven T-AG arbeiten die Autoren die wesentlichen Parameter s...

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