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ISR 8, August 2025, Seite 306

Keine Arbeitgebereigenschaft einer Betriebsstätte nach Abkommensrecht

Merlyn von Hugo

EStG § 19, § 38, § 41a, § 49; GG Art. 3 Abs. 1; AEUV Art. 49, Art. 54, Art. 45; EWRAbk Art. 1, Art. 2, Art. 28, Art. 31, Art. 34; VtrRKonv Art. 31; OECDMustAbk Art. 7

Die ausländische Betriebsstätte einer im Inland ansässigen rechtlich selbständigen Person kann nicht Arbeitgeber i.S.d. Art. 14 Abs. 2 Buchst. b DBA-Niederlande 2012/2016, DBA-Japan 2015, DBA-Großbritannien 2010/2014, DBA-Spanien 2011, DBA-Australien 2015, DBA-Irland 2011/2014; Art. 15 Abs. 2 Nr. 2 DBA-Belgien 1967/2010; Art. 15 Abs. 2 Buchst. b DBA-Schweiz 1971/2010, DBA-Italien 1989, DBA-Dänemark 1995, DBA-Kanada 2001, DBA-Singapur 2004, DBA-Norwegen 1991/2013; Art. XI Abs. 3 Buchst. b DBA-Griechenland 1966 und Art. 13 Abs. 4 Nr. 2 DBA-Frankreich 1959/2015 sein.

BFH Urt. - VI R 25/22 - ECLI:DE:BFH:2024:U.121224.VIR25.22.0

Das Problem: Wenn Ansässigkeitsstaat und Tätigkeitsstaat eines Arbeitnehmers auseinanderfallen, stellt sich stets die Frage, wie die Besteuerungsrechte für dessen Einkünfte aufzuteilen sind.

Die von Deutschland abgeschlossenen DBA sehen – nahezu ausnahmslos dem OECD-Musterabkommen (OECD-MA) folgend – grundsätzlich ein Besteuerungsrecht des Tätigkeitsstaates vor. Zu einem Besteuerungsrecht des Ansässi...

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