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Zwischen Gestaltungsspielraum und Manipulation – Eine Abgrenzung von Bilanzkosmetik und Bilanzfälschung
Zwischen zulässiger Gestaltung und strafbarer Manipulation liegt oft nur ein schmaler Grat. Dieser Beitrag zeigt anhand aktueller Beispiele aus der Praxis, wie Unternehmen bilanzpolitische Spielräume nutzen – und wo sie dabei die rote Linie überschreiten. Besonders im Fokus: die Fälle Adler Group, Lanserhof und Wirecard.
1. Einleitung
Die Rechnungslegung kapitalmarktorientierter Unternehmen bewegt sich häufig im Spannungsfeld zwischen legitimen Gestaltungsspielräumen und manipulativer Bilanzpolitik. Während Bilanzkosmetik rechtliche Grauzonen nutzt, um Ergebnisse optisch zu verbessern, stellt Bilanzfälschung eine klare Straftat dar. Dieser Beitrag analysiert die Abgrenzung beider Phänomene anhand konkreter Beispiele – der Bilanzkosmetik der Adler Group, des Lanserhofs und der Bilanzfälschung bei Wirecard. Dabei werden typische Methode...