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Emissionshandel
Reisinger/Roszkowski (Hrsg)

Emissionshandel

1. Aufl. 2026

Print-ISBN: 978-3-7143-0412-1

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Emissionshandel (1. Auflage)

S. 272. Emissionshandel auf zwischenstaatlicher Ebene: Der verpflichtende Handel für Nationalstaaten (UNFCCC-Markt)

2.1. UNFCCC: Beginn zwischenstaatlicher Bemühungen zur Begrenzung des Klimawandels

Das United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) bildet den bis dato wichtigsten rechtlichen Rahmen zwischenstaatlicher Bemühungen zur Begrenzung des Klimawandels. Es handelt sich dabei um ein internationales Abkommen, das zum Ziel hat, den globalen Temperaturanstieg so weit zu begrenzen, dass die Menschheit und das Leben auf der Erde allgemein nicht gefährdet werden. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Auswirkungen anthropogener Eingriffe in das Klimasystem und der Anstieg der Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre signifikant gebremst und kurz-, mittel-, und langfristig eingeschränkt werden. Dabei sind wirtschaftliche Entwicklung, Sicherstellung der Nahrungsmittelproduktion und Klimaschutz zu vereinbaren. Der Vertrag wurde 1992 von 154 Ländern auf der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung (UNCED), auch bekannt „Earth Summit“ (zu Deutsch „Erdgipfel“), in Rio de Janeiro unterzeichnet, und ist am in Kraft getreten.

Das UNFCCC betont...

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