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GRC aktuell 3, September 2025, Seite 111

Umsetzung der KI-Verordnung in Unternehmen: Synergiepotenzial der DSGVO nutzen

Bernd Schöngrundner

Mit der Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO) strebt die Europäische Union an, weltweit Maßstäbe zu setzen. Erstmals soll ein einheitlicher Rechtsrahmen definieren, wie KI-Systeme entwickelt, eingesetzt und überwacht werden. Ziel ist es, Innovation zu ermöglichen, ohne Sicherheit, Transparenz oder Grundrechte zu gefährden.

Trotz kontroverser Debatten über potenzielle Risiken plant die Europäische Kommission derzeit kein Moratorium. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist daher nicht davon auszugehen, dass sich am Zeitrahmen der stufenweisen Geltung der KI-VO etwas ändern wird.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage welche konkreten Vorgaben die KI-VO enthält, wie diese in der Praxis umgesetzt werden sollen, welche Auswirkungen sich daraus für Unternehmen und öffentliche Stellen ergeben und wie diesen Anforderungen effizient begegnet werden kann.

Dieser Beitrag verfolgt das Ziel Synergien zwischen datenschutzrechtlichen und KI-spezifischen Compliance-Anforderungen zu identifizieren und praxisnah darzustellen. Dabei wird insbesondere beleuchtet, wie bestehende Datenschutzstrukturen - etwa das Verfahrensverzeichnis gemäß Art 30 DSGVO - genutzt und erweitert werden können, um auch ...

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