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GRC aktuell 3, September 2025, Seite 109

Neue Anforderungen für die Sicherheit kritischer Einrichtungen durch das RKE-Gesetz und BCM als Ansatzpunkt für Resilienz

Sonja Irresberger und Timo Rühr

Ab 2026 soll das RKE-Gesetz für mehr Sicherheit in Bereichen wie Energie, Gesundheit und Transport sorgen und hat somit kritische Einrichtungen im Fokus. Wer betroffen ist, muss Risiken analysieren, Notfallpläne erstellen und Meldepflichten beachten. Die Einführung eines funktionsfähigen Business Continuity Managements ist ein wesentlicher Ansatzpunkt zur Stärkung der Resilienz von Unternehmen. Eine frühzeitige Auseinandersetzung damit lohnt sich, um ausreichende Maßnahmen und Vorkehrungen zu treffen - bei Verstößen drohen spürbare Strafen!

Die RKE-Richtlinie (EU-Richtlinie 2022/2557) ist ein unionsrechtlicher Rahmen, dessen Zielsetzung die Stärkung der physischen Widerstandsfähigkeit („Resilienz“) kritischer Einrichtungen ist. Um Infrastrukturen, die für zentrale gesellschaftliche oder wirtschaftliche Funktionen unerlässlich sind, vor physischen und anderen Gefahren zu schützen, legt die Richtlinie ein harmonisiertes Mindestmaß an Verpflichtungen und Kontrollmechanismen fest. Damit soll das Ziel, die Reduktion des Risikos von Störungen und die Steigerung der Fähigkeit der Einrichtung, Sicherheitsvorfälle zu verhindern, darauf zu reagieren und die Folgen zu begrenzen, erreicht werd...

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