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BIM
Gary

BIM

1. Aufl. 2017

Print-ISBN: 978-3-7073-3777-8 978-3-7073-3789-1

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BIM (1. Auflage)

S. 91V. Die „AGAs“ – die einzige Planungsfamilie der BIM-Kultur

Anton Gasteiger


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BIM – Building Information Modeling – beschreibt eine grundlegend neue Arbeitsweise im Planungsprozess: Statt zweidimensionaler Pläne wird ein zentrales digitales Gebäudemodell erstellt, das neben sämtlichen Geometriedaten alle weiteren notwendigen Informationen wie Materialeigenschaften, Kosten und Termine beinhalten kann. BIM, zu Deutsch Bauwerks-Informations-Modell, stellt somit das digitale Abbild des in Planung befindlichen Bauwerks dar („build as to be built“).

V. Die „AGAs“ – die einzige Planungsfamilie der BIM-Kultur

Abb 1: Der Arbeitsraum von Baumeister Anton Gasteiger – das BIM-Cockpit. Durch perfekte Technik, Software und Fachkenntnisse bereit für jede Herausforderung in der Planung und Umsetzung von Bauobjekten mit der BIM-Methode. Foto: Horvath

S. 92Kufstein steht, mit seiner Festung im Tiroler Unterland, für eine wechselhafte Geschichte mit den bayerischen Nachbarn, für seine Bekanntheit sorgen das Riedel-Glas, das weltberühmte Kufstein-Lied sowie sein aktiver Wirtschaftsraum.

Seit einiger Zeit ist die kleine Stadt aber auch Pilgerstätte für Menschen, die sich mit Planungsprozessen auseinandersetzen, Verantwortung für Bau- und Investmentprojekte tragen und von der BIM-Bauweise gehört haben.

Sie machen sich auf den Weg, um das kleine Unternehmen der Familie Anton Gasteiger kennenzulernen. Um zu sehen, wie es möglich ist, dass aufwendige Planungsprozesse mit mehr Präzision und Genauigkeit und einem kürzeren Zeitaufwand realisiert werden können. Spätestens nach dem Erkunden der fachlichen Qualifikation des sechsköpfigen Familienteams, dem Aufzeigen der Netzwerkstruktur und des Kompetenzlevels wird ihnen bewusst, hier ist nicht nur einer der ersten BIM-Anwender und -Pioniere zu Hause, sondern hier befindet sich die Entwicklungszelle eines Denkhorizonts, der die Baubranche in den nächsten Jahren gravierend verändern wird.

Perfekte Soft- und Hardware

Zugegeben, heute sprechen viele von BIM, reden mit und empfehlen sich als Spezialisten. Das ist auch gut so, denn nur so kann diese Anforderung in der Planungsrealisation in der ganzen Baubranche wachsen und auf alle Projekte – unabhängig von ihrer Größe – angewendet werden.

Dass dabei aber viel Erfahrung und eine perfekte Soft- und Hardware notwendig sind, ist nicht jedem Einsteiger klar. Auch das Ziel und das Ergebnis dieser Arbeit werden nicht immer richtig definiert.

Dabei ist es doch so einfach: Projektrealisation und Umsetzung mit allen am Bau beteiligten Gewerken mit optimalen Planungsdaten im digitalen Netzwerk. Alle sprechen die gleiche Sprache, halten sich an die gleichen Normen, sind vom Projektstart an Teil der „Schwarmintelligenz“ und begleiten gemeinsam das Projekt bis zur Vollendung.

Schwarmintelligenz? Anton Gasteiger verwendet diesen Begriff für das projektorientierte Teamwork zwischen Bauherrn, Planer/Architekten und Gewerken.

S. 93Zurück in der Zukunft?

Hinsichtlich der Entwicklung der BIM-Bauweise und der Vision, wie man Planungs- und Kontrollabläufe und Prozesse besser umsetzen könnte, ist das Familienteam von Anton Gasteiger nicht nur in der Realität angekommen, sondern beteiligt sich am Prozess der nächsten Dimension, die vor allem in der technischen Hardware stattfinden wird.

Wer hätte gedacht, dass es möglich ist, eine Baubesprechung mit vier Personen, die sich alle gleichzeitig im gleichen virtuellem Raum befinden – jedoch jeder von ihnen über 200 km entfernt ist – zu realisieren? Es funktioniert und alle Beteiligten sprechen von mehr Transparenz, Effizienz und Zeitersparnis.

Aber es geht noch mehr. Wir sind bereit für die nächste Stufe!

Perfekte Soft- und Hardware

Abb 2: BIM – die Praxis

S. 94

Perfekte Soft- und Hardware

Abb 3: BIM – Kompatibilität

S. 95Einzigartig in der Baubranche: Kompetenz auf höchstem Niveau – gebündelt in der Familie

Einzigartig in der Baubranche: Kompetenz auf höchstem Niveau – gebündelt in der Familie

Abb 4: Firma AGABAU

S. 96Die Firma b.i.m.m GmbH beschäftigt sich unter anderem damit, das Arbeiten mit BIM möglichst effizient zu gestalten: Die von ihr entwickelte „b.i.m.m-Arbeitsweise“ basiert auf einem CAD-Standardprodukt, das dreidimensionales Modellieren gestattet. Zu jedem Modell wird eine Zentraldatei angelegt, in welcher jeder Bearbeiter seinen eigenen Bearbeitungsbereich hat. Diese Zentraldatei wird in der sogenannten Cloud, einem virtuellen Datenraum, gespeichert. Jeder Mitarbeiter/Projektpartner kann sie in einer lokalen Kopie bearbeiten, welche in regelmäßigen Abständen, die vom Anwender definiert werden, mit der Zentraldatei synchronisiert wird. So kann jeder Projektpartner orts- und zeitunabhängig an seinem eigenen Computer im Modell tätig sein.

In der integralen Planung werden manche Leistungen früher als bisher angefordert und ausgeführt (zB Festlegen aller Bodenaufbauten, Definition aller Oberflächen etc), wodurch aber im Nachhinein in der Regel eine Aufwandsersparnis für spätere Phasen bewirkt wird. Da bei der integralen Planung das Hauptaugenmerk auf dem synchronen Informationsaustausch und der gleichzeitigen Nutzung der Problemlösungskompetenz aller Beteiligten liegt und gewährleistet sein muss, dass alle auf dem aktuellen und neuesten Stand eines Projektes sind, liegt die Generierung eines digitalen, mehrdimensionalen Modells natürlich nahe.

Durch das Arbeiten an einem Modell werden alle Planungsbeteiligten von Anfang an in den Planungsprozess miteingebunden und dadurch das integrale Planen gefördert.

Die „b.i.m.m-Arbeitsweise“ beinhaltet eine einheitliche Namensgebung aller Bauteile, Ansichten, Projektstrukturen und abgespeicherten Dateien. Somit wird das Arbeiten der verschiedenen Mitarbeiter an einem Modell normiert und organisiert. Sie ist gleichzeitig ein Geschäftsmodell, das Unternehmen aller Größenordnungen bei der Konzeption eines BIM als „Wegbegleiter“ zur Verfügung steht.

S. 97Modernste IT-Technik für Bauherren: Planungsprozesse nach internationalen Kriterien – „b.i.m.m“

„Wir sind die Baumeister des virtuellen Gesamtmodells“, so Anton Gasteiger, Geschäftsführer der b.i.m.m. GesmbH, der bei zahlreichen Vorträgen für die Bauwirtschaft im In- und Ausland mit der b.i.m.m-Arbeitsweise und -Technologie in der Planung und Prozessbegleitung für Bauprojekte für höchste Aufmerksamkeit sorgt.

Als Technologieunternehmen mit langjähriger Erfahrung wurde die sogenannte „b.i.m.m-Strategie“ konzipiert. b.i.m.m umfasst ein durchgängiges Managementsystem für Bauvorhaben jeder Größe und garantiert Bauherrn und Umsetzungspartner ein optimales Gebäudedatenmodell. Dadurch ist es möglich, sämtliche Prozessabläufe genau zu steuern und zu kontrollieren.

b.i.m.m – building – information – model – management

Die b.i.m.m-Strategie integriert alle Fachdisziplinen von der Projektidee bis zur schlüsselfertigen Umsetzung.

Die Vorteile und der Nutzen:

  • Durch das b.i.m.m-Managementsystem werden Prozessabläufe optimal gesteuert und für alle beteiligten Projektpartner ein besseres Controlling garantiert und Geld gespart!

  • Eine perfekte Planungs- und Statusübersicht, die jederzeit abrufbar ist, bringt zudem eine hohe Transparenz des Ablaufes, die Vermeidung von Missmanagement ist ein weiterer Pluspunkt.

  • Animationen veranschaulichen den optischen „Durchblick“. Mit einer Simulation kann man den Bauablauf verfolgen. Die Kosten werden bereits in einer frühen Planungsphase sichtbar – Bauzeitplan und Zeitmanagement inklusive.

Davon profitieren bereits zahlreiche Unternehmen – vom Ein-Mann-Betrieb bis zum größten Planungsbüro als Profipartner und auch die Bauherren.

S. 98Internationaler Standard

Im internationalen Baugeschehen und den Städtemetropolen gehört das Anwenden des b.i.m.m-Systems bereits zum Standard für die Projektentwicklung und Realisation. Sowohl Bauherren wie Architekten sehen hier neue Perspektiven für kosteneffizientes Bauen mit System.

Mit b.i.m.m „baut man für die Zukunft“

b.i.m.m orientiert sich an internationalen Kriterien: „Somit findet die Zukunft des Bauens bereits statt“, so Anton Gasteiger, der durch sein großes Netzwerk und seine internationale Erfahrung eine fachspezifische Prozessbegleitung auf Top-Niveau anbietet.

Forschungsprojekt „freeBIM Tirol“

Die b.i.m.m. GmbH arbeitet auch bei zahlreichen Projekten wie bei „Ö-Norm NEU für das Baumanagement“ mit der nationalen Projektgruppe eng zusammen. Weiters ist das Unternehmen in mehrere Forschungsprojekten involviert. In Zusammenarbeit mit der TU Wien, der LFU Innsbruck und Rieder Bau sowie weiteren Partnern arbeitet man an der Integration bauwirtschaftlicher Prozesse in ein Building Information Model.

Das Technologieunternehmen aus Kufstein baut auf langjährige Erfahrung in der Prozessbegleitung von Bauherren, die ein ganzheitliches Bauen ermöglicht.

Forschungsprojekt „freeBIM Tirol“

Abb 5: „Workshop“

S. 99Bei Workshops werden Kunden und Projektpartner mit der neuesten Hard- und Software-Technik auf den Umgang mit den digitalen Möglichkeiten geschult und trainiert, um das BIM-System für alle Beteiligten zu nutzen und optimale Ergebnisse zu erzielen.

Forschungsprojekt „freeBIM Tirol“

Abb 6: BIM

Netzwerkstruktur für Internationalität: Eigenes Unternehmen als Innovationstreiber

„DhochN“ ist ein international operierendes, interdisziplinäres Planungs- und Beratungsunternehmen mit umfassender Erfahrung und Expertise in der Planung und Realisierung von Gebäuden mit digitalen Planungs- und Kooperationsmethoden. Als Vorreiter auf diesem Gebiet gilt DhochN als Innovationstreiber in der Umsetzung dieser Methoden.

Die Gründer Siegfried Wernik, Anton Gasteiger und Prof. Hans-Georg Oltmanns sind sich bewusst, dass die Zukunft des Planungswesens in der interS. 100disziplinären Zusammenarbeit liegt. Diesem Grundgedanken folgend wurden die Kompetenzen im gemeinsam gegründeten Planungs- und Beratungsunternehmen DhochN gebündelt.

Verteilt auf die Standorte Berlin, Kufstein und Oldenburg vereint DhochN die Bauerfahrung von 3x33 Jahren und verfügt über ein internationales Netzwerk aus Partnern und Experten verschiedenster Disziplinen. Als Generalplaner bietet DhochN die einzigartige Möglichkeit, die interdisziplinäre Zusammenarbeit in jeder Phase der Projektplanung und -umsetzung zu gewährleisten.

DhochN organisiert und koordiniert je nach Bedarf und Anfrage ein interdisziplinäres Konsortium bestehend aus den zentralen Planungsdisziplinen sowie den Bauausführenden im Hochbau. Den Nukleus bildet dabei ein digitales Gebäudemodell in Kombination mit einer vereinheitlichten Arbeitsmethode und einem gemeinsamen Informationsstandard, wodurch ein verlustfreier Austausch von digitalen Bauwerksdaten gewährleistet werden kann.

Netzwerkstruktur für Internationalität: Eigenes Unternehmen als Innovationstreiber

Abb 7: Die Gründer Prof. Hans-Georg Oltmanns, Anton Gasteiger und Siegfried Wernik

S. 101Unternehmensstruktur:DhochN ist ein interdisziplinärer Zusammenschluss verschiedener Firmen. Unsere Kunden finden sich in allen Bereichen der Baubranche.

Building Information Modeling – ein umfassendes Thema

Barlish und Sullivan zufolge wurden weltweit inzwischen über 1.000 Publikationen zum Thema BIM veröffentlicht. Auf der anderen Seite zeigen Studien wie jene der National Building Specification (NBS), dass nur 12% der Planungsbeteiligten der Meinung sind, die Industrie sei sich darüber im Klaren, was ein BIM-Gebäudemodell sei. Es ist schwierig, Building Information Modeling kurz und prägnant zu definieren, da dieses Thema sehr weitfassend ist und in wenigen Worten nur bruchstückhaft umrissen werden kann.

Das Gebäudemodell muss als eine Datenbank verstanden werden. Diese beinhaltet die Informationen der einzelnen Bauteile, welche im Raum eindeutig platziert sind – zusätzlich sind planungs-, ausführungs- und nutzungsrelevante Daten integriert. Im Gebäudemodell werden die Daten bereitgestellt und dienen als Entscheidungsbasis während des gesamten Lebenszyklus.

Dafür ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit notwendig.

In einem allumfassenden Building Information Model sind die projektrelevanten Informationen des gesamten Prozesslaufs – Planung, Ausführung, Bewirtschaftung, Nutzung – in einem digitalen Modell enthalten. Das Ziel ist die zentrale Verwaltung aller Daten.

Die oftmals schon früh einsetzende intensive Pflege der Daten und ein gestiegener Aufwand beim ersten Aufbauen der Modellstrukturen führen zu einer Verlagerung des Aufwandes in die frühren Leistungsphasen. In späteren Phasen profitieren das Team und auch die Prozess- und Projektqualität deutlich.

Die grundlegenden Arbeiten werden dort ausgeführt, wo der Einfluss auf Kosten und zeitlichen Ablauf am größten ist. Sie sind nahezu abgeschlossen, wenn die Kosten von Änderungen steigen.

Prozessverschiebung: Auswirkungen von Änderungen auf Kosten im Verhältnis zur Projektphase (angelehnt an The Construction Users Round).

S. 102Blickwinkel für das Thema BIM

Es haben sich verschiedene Blickwinkel auf das Thema BIM entwickelt. Abhängig vom Grad des Informationsgehalts wird BIM in folgende Klassen unterschieden:

  • 4D-BIM: Neben den vorhandenen Koordinaten (X/Y/Z) erhält jedes Bauteil den zusätzlichen Faktor „Zeit“. Idealerweise werden sowohl der Soll- als auch der Ist-Termin dem Bauteil zugewiesen.

  • 5D-BIM: Zusätzlich zum 4D-BIM werden hier die Kosten mitberücksichtigt. Da die Mengen bereits in der Datenbank enthalten sind, werden über die Definition von Kosten pro Einheit die bauteilbezogenen Werte ermittelt. So werden die Kosten bereits in einem früheren Stadium definiert, wodurch eine effizientere Steuerung und Beeinflussung zu einem frühen Zeitpunkt ermöglicht wird.

  • 6D-BIM: Das Modell wird um Lebenszyklusaspekte erweitert. Dabei werden der Abriss und die Entsorgung bzw Wiederverwertung der einzelnen Bauteile betrachtet. Die Integration dieser Parameter in das Gebäudemodell wurde im Forschungsprojekt „BIM SUSTAIN“ der TU Wien behandelt.

  • BIG BIM – Little BIM: Der Begriff Little BIM steht für Building Information Modeling als „Insellösung“ innerhalb eines Unternehmens. Ein Unternehmen erstellt das Modell nur für eigene Zwecke und gibt es nicht an andere Firmen weiter. „BIG BIM“ bezeichnet das firmenübergreifende Arbeiten am Modell. Derzeit findet im europäischen Raum BIG BIM aus dem Grund weniger Anwendung, da noch zu wenig Firmen BIM-orientiert arbeiten. Little BIM bringt den Vorteil, dass Standards und Arbeitsweisen nur innerhalb der Firma umgesetzt werden und nicht mit anderen Unternehmen abgeglichen werden müssen. Auch das Problem der Datensicherheit ist bei Little BIM nicht gegeben. Auf der anderen Seite kann das Modell so nicht voll ausgeschöpft werden. Das BIM-Gebäudemodell dient nur dem firmenspezifischen Prozess und wird im weiteren Bauablauf nicht verwendet.

  • Open BIM – Closed BIM: Es wird der Begriff „Closed BIM“ gebraucht – bezugnehmend auf die „geschlossene Softwarelandschaft“ –, wenn nur S. 103eine beschränkte Softwarepalette verwendet wird. Zwischen diesen Produkten ermöglicht eine direkte Schnittstelle den Datenaustausch. Da die Schnittstelle speziell fü die Software konzipiert ist, wird ein optimaler Informationsaustausch ermöglicht. Allerdings birgt „Closed BIM“ den Nachteil, dass der Softwaremarkt stark eingeschränkt wird: Nur jene Produkte, welche mit den notwendigen übrigen Programmen kompatibel sind, können verwendet werden. „Open BIM“ auf der anderen Seite steht für Software-unabhängiges Arbeiten. Das Dateiformat „IFC“ wurde entwickelt, es soll den Informationsaustausch zwischen beliebigen Programmen ermöglichen.

Mehrwert von Building Information Modeling

Das BIM-Gebäudemodell verknüpft die Informationen verschiedener Fachplaner in einem virtuellen Modell. Daraus resultiert ein breites Spektrum an Vorteilen. Das Building Information Model bietet eine optimale Transparenz der Daten. Durch die dreidimensionale Visualisierung können Projektfehler vermieden werden und die Qualität der Planung steigt. Die Planungs-, Termin- und Kostensicherheit profitiert von der Datentransparenz. Auch das Risikomanagement kann modellbasierend optimiert werden.

In Bezug auf die Mengenermittlung aus dem Modell bietet die Arbeitsweise eine unglaubliche Genauigkeit, daraus resultiert die angesprochene Kostensicherheit.

Das Modell vereinfacht die Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten.

Alle Informationen sind in einem Gebäudemodell gesammelt und dort für jeden zugänglich. Auftraggeber und Nutzer können in das Modell mit einbezogen werden und profitieren von der anschaulichen Aufbereitung der Daten.

Die Informationen sind vollständig und offen zugänglich. Dadurch werden Entscheidungen erleichtert und die Planung kann effizienter vorangehen.

Sämtliche Pläne werden direkt aus dem Modell abgeleitet. Während herkömmliche Schnitte und Grundrisse unabhängig voneinander zweidimensional gezeichnet wurden und so Inkonsistenzen auftreten konnten, ist eine wiS. 104derspruchsfreie Modellierung durch Building Information Modeling möglich. Die Änderung des Modells bewirkt automatisch die Änderung in allen Sichten des Modells (Plänen).

Das Modell kann durch die Verknüpfung der einzelnen Informationen mit den Bauteilen für weitere Auswertungen und Nachweise herangezogen werden. Nutzungsanalysen, statische Berechnungen und weitere Analysen wie Licht, Lüftung, Energieeffizienz usw sind direkt im Gebäudemodell möglich.

Entsprechende Werkzeuge ermöglichen eine Kollissionsprüfung des Modells. Dabei wird das BIM-Gebäudemodell automatisch nach vordefinierten Regeln kontrolliert. Damit können Planungsfehler durch sich überschneidende Bauteile minimal gehalten werden.

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